Am 5. Oktober ist die Müllsammelaktion
Auch in diesem Jahr findet in Ossenberg wieder eine Müllsammelaktion statt. Das Treffen aller freiwilligen Helferinnen und Helfer ist am Samstag, 5. Oktober, um 10:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Hier werden dann auch die einzelnen Sammelbezirke zugeordnet. Es wird darum gebeten, Arbeitshandschuhe, Müllsäcke und Warnkleidung möglichst selbst mitzubringen, auch wenn Handschuhe und Säcke vom Dienstleistungsbetrieb der Stadt Rheinberg zur Verfügung gestellt werden.
Auch in diesem Jahr findet in Ossenberg wieder eine Müllsammelaktion statt. Das Treffen aller freiwilligen Helferinnen und Helfer ist am Samstag, 5. Oktober, um 10:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Hier werden dann auch die einzelnen Sammelbezirke zugeordnet. Es wird darum gebeten, Arbeitshandschuhe, Müllsäcke und Warnkleidung möglichst selbst mitzubringen, auch wenn Handschuhe und Säcke vom Dienstleistungsbetrieb der Stadt Rheinberg zur Verfügung gestellt werden.Nach getaner Arbeit gibt es gegen 12:30 Uhr oder vielleicht schon etwas früher im Feuerwehrgerätehaus im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins Getränke und einen Imbiss, die von der Sparkasse am Niederrhein gesponsert werden.
Die Ossenberger Vereine bitten die Bevölkerung um eine rege Teilnahme an der Müllsammelaktion. Das würde ohne Zweifel auch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Golddorf stärken.
Lesen Sie auch den Artikel im Stadt-Panorama vom 25.09.2019.
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Erntedankfest fällt leider aus
Das für den 3. Oktober vorgesehene Ossenberger Erntedankfest musste aus Termingründen leider abgesagt werden. Im nächsten Jahr soll es aber auf jeden Fall wieder stattfinden.
Das für den 3. Oktober vorgesehene Ossenberger Erntedankfest musste aus Termingründen leider abgesagt werden. Im nächsten Jahr soll es aber auf jeden Fall wieder stattfinden.
08.09.2019 Gute Resonanz bei den Führungen in der Schlosskapelle

Michael Elsner (links) und Ulrich Weyhofen bei der Begrüßung
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg beteiligte sich auf Vorschlag des Vorstandsmitgliedes Michael Elsner mit zwei Führungen in der Ossenberger Schlosskapelle am bundesweiten Tag des offenen Denkmals und die Resonanz war mehr als positiv. Besucher zum Beispiel aus Moers, Alpen und Xanten ließen es sich nicht nehmen, die Schlosskapelle näher kennen zu lernen.

Michael Elsner (links) und Ulrich Weyhofen bei der Begrüßung
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg beteiligte sich auf Vorschlag des Vorstandsmitgliedes Michael Elsner mit zwei Führungen in der Ossenberger Schlosskapelle am bundesweiten Tag des offenen Denkmals und die Resonanz war mehr als positiv. Besucher zum Beispiel aus Moers, Alpen und Xanten ließen es sich nicht nehmen, die Schlosskapelle näher kennen zu lernen.
Ulrich Weyhofen, der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle, ging in seinem höchst interessanten und unterhaltsamen Vortrag auf die Geschichte der Schlosskapelle und des Vereins ein.
In der Schlosskapelle, die im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde, fanden nach der Reformationszeit sowohl protestantische als auch katholische Gottesdiente statt und sie gilt damit neben den Domen in Bautzen und Altenberg als Simultaneum.
In den 20. Jahren des letzten Jahrhunderts, als durch die Ansiedlung der Solvay-Werke und die damit verbundene größere Einwohnerzahl die Kapazität der Kapelle nicht mehr ausreichte, wurde sie um einen Anbau erweitert, wobei sämtliche Materialien geschenkt und die Arbeiten ehrenamtlich verrichtet wurden.
Als im Jahr 1953 die katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt erbaut worden war, gab es in der Schlosskapelle nur noch protestantische Gottesdiente und nach der Fertigstellung des evangelischen Gemeindehauses im Jahr 1970 wurde sie nur noch vereinzelt genutzt und verfiel zunehmend.
Das Herz von vielen Ossenbergern hing aber an der Schlosskapelle, hier haben schließlich Taufen, Kommunionen, Konfirmationen und Eheschließungen stattgefunden, und im Jahr 1994 fand die Gründungsversammlung des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle statt, die es sich zum Ziel setzte, die Kapelle zu restaurieren. Schon im Jahr 1999 konnte das Richtfest gefeiert werden und die Kapelle wurde schließlich 2001 mit einem ökumenischen Gottesdienst für alle ehrenamtlichen Helfer, die zirka 30.000 Stunden tätig waren, feierlich wiedereröffnet.
Heute wird die Schlosskapelle gerne für Hochzeiten genutzt, aber auch viele Ehejubiläen finden dort statt.
Weitere Bilder von der Schlosskapelle und der ersten Führung um 11.00 Uhr gibt es in der Galerie.
Lesen Sie auch den Bericht in der niederrheinZEITUNG.de.
Weitere Bilder von der Schlosskapelle und der ersten Führung um 11.00 Uhr gibt es in der Galerie.
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Führungen durch die Ossenberger Schlosskapelle
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg beteiligt sich am Sonntag, 8. September, mit zwei Führungen durch die Ossenberger Schlosskapelle am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Die Führungen finden um 11:00 Uhr und um 15:00 Uhr statt und werden von Ulrich Weyhofen, dem Vorsitzenden des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle, durchgeführt.
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg beteiligt sich am Sonntag, 8. September, mit zwei Führungen durch die Ossenberger Schlosskapelle am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Die Führungen finden um 11:00 Uhr und um 15:00 Uhr statt und werden von Ulrich Weyhofen, dem Vorsitzenden des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle, durchgeführt.Der Treffpunkt ist vor dem Eingang der Ossenberger Schlosskapelle, Schloßstraße 90.
Lesen Sie auch die Ankündigung im Lokalklick vom 31.08.2019.
Lesen Sie auch die Ankündigung im Lokalklick vom 31.08.2019.
07.09.2019 Käuferschwund auf dem Ossenberger Wochenmarkt

Anfangs war der Besuch mehr als zufriedenstellend.
Nachdem der vom Heimatverein Herrlichkeit im Jahr 2010 initiierte Ossenberger Wochenmarkt im vergangen Jahr von Donnerstags auf Samstag verlegt worden war, war die Euphorie zuerst riesengroß, denn für Freunde frischer Lebensmittel aus der Region ist der Wochenmarkt ein kleines Paradies. Dort gibt es Obst, Gemüse, Eier, dazu Blumen, Eintopfgerichte, Brat- und Currywurst, alle 14 Tage Textilwaren und selbstverständlich auch einen kleinen Plausch mit den Händlern oder anderen Marktbesuchern.

Anfangs war der Besuch mehr als zufriedenstellend.
Nachdem der vom Heimatverein Herrlichkeit im Jahr 2010 initiierte Ossenberger Wochenmarkt im vergangen Jahr von Donnerstags auf Samstag verlegt worden war, war die Euphorie zuerst riesengroß, denn für Freunde frischer Lebensmittel aus der Region ist der Wochenmarkt ein kleines Paradies. Dort gibt es Obst, Gemüse, Eier, dazu Blumen, Eintopfgerichte, Brat- und Currywurst, alle 14 Tage Textilwaren und selbstverständlich auch einen kleinen Plausch mit den Händlern oder anderen Marktbesuchern.
In den letzten Wochen und Monaten musste aber leider ein zunehmender Käuferschwund registriert werden, der eigentlich nicht zu erklären ist und der die weitere Existenz des Wochenmarktes gefährdet, wie jetzt dem Vorstand des Heimatvereins in einem Gespräch mit den Marktbeschickern dargelegt wurde.
Dabei ist der Standort des Marktes auf dem Dorfplatz bestens geeignet. Parkmöglichkeiten sind direkt am Dorfplatz mehr als ausreichend vorhanden und es fallen auch keine Parkgebühren an. Hinzu kommt, dass der Termin am Samstag zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr auch für Berufstätige bestens geeignet ist.
Umso erstaunlicher ist es, dass die Ossenberger Bevölkerung den Wochenmarkt nicht mehr so annimmt wie gewünscht, und für die Verantwortlichen der Herrlichkeit wäre es ausgesprochen bedauerlich, wenn er mangels genügender Resonanz notgedrungen nicht mehr stattfinden wird, zumal es ansonsten kaum noch Einkaufsmöglichkeiten in Ossenberg gibt.
Lesen Sia auch die Berichterstattung in der NRZ vom 10.09.2019 und in der RP ONLINE vom 13.09.2019.
Lesen Sia auch die Berichterstattung in der NRZ vom 10.09.2019 und in der RP ONLINE vom 13.09.2019.
30.08.2019 Matschanlage wurde offiziell eingeweiht
Die Matschanlage auf dem Ossenberger Dorfplatz, die auf Initiative des Heimatverein Herrlichkeit errichtet wurde, ist zwar schon einige Wochen in Betrieb, wegen der Sommerferien wurde sie aber erst jetzt im Beisein des Rheinberger Bürgermeisters Frank Tatzel und der Sponsoren offiziell eingeweiht. Auch Kinder des Ossenberger Kindergartens St. Mariä Himmelfahrt waren mit dabei und nahmen die Anlage sofort mit Begeisterung in Beschlag.

Gruppenbild mit den Kindergartenkindern und ihren Erzieherinnen:
hintere Reihe: Sparkassendirektor Frank-Rainer Laake, Bürgermeister Frank Tatzel, Helmut Hofmann, Hans Dröttboom, der 2. Vorsitzende des Heimatvereins, Solvay-Werksleiter Norbert Mülders und der ehemalige Vorsitzende Bernward Wißenberg
vordere Reihe: Dr. Gisela Irawan, Kassiererin im Heimatverein (links) und Oliver Rettig (rechts)
Die Matschanlage auf dem Ossenberger Dorfplatz, die auf Initiative des Heimatverein Herrlichkeit errichtet wurde, ist zwar schon einige Wochen in Betrieb, wegen der Sommerferien wurde sie aber erst jetzt im Beisein des Rheinberger Bürgermeisters Frank Tatzel und der Sponsoren offiziell eingeweiht. Auch Kinder des Ossenberger Kindergartens St. Mariä Himmelfahrt waren mit dabei und nahmen die Anlage sofort mit Begeisterung in Beschlag.Helmut Hofmann, der zum Jahreswechsel als Vorsitzender des Heimatverein Herrlichkeit zurückgetreten ist, war nach seinem Ausscheiden auf eigenen Wunsch und mit ausdrücklicher Zustimmung des Vorstandes weiterhin für die Realisierung der Matschanlage verantwortlich.
Der ausdrückliche Dank des Heimatvereins, dessen erklärtes Ziel ein schöneres und lebenswerteres Ossenberg ist, galt den Sponsoren. Die Solvay-Werke, die Sparkasse am Niederrhein und nicht zuletzt die Metallbaufirma Rettig haben das Projekt finanziell unterstützt, das ansonsten vom Heimatverein nicht zu realisieren gewesen wäre und mit dem der Spielplatz auf dem Dorfplatz um eine tolle Attraktion reicher geworden ist.
Hierzu gibt es weitere Artikel im LokalKlick vom 05.09.2019, in der RP ONLINE vom 18.09.2019 und in den NiederrheinNachrichten vom 09.10.2019.
Hierzu gibt es weitere Artikel im LokalKlick vom 05.09.2019, in der RP ONLINE vom 18.09.2019 und in den NiederrheinNachrichten vom 09.10.2019.
Seniorennachmittag ist wieder am 2. September

Der nächste Seniorennachmittag des Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg findet am Montag, 2. September, in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Josefshaus statt.

Der nächste Seniorennachmittag des Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg findet am Montag, 2. September, in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Josefshaus statt.
Bei Tee, Kaffee und Gebäck soll wieder wie gewohnt gemeinsam gesungen und gespielt werden. Aber auch für Gespräche in kleiner oder größerer Runde ist selbstverständlich auch immer Zeit. Überdies wird Bernward Wißenberg, der ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins, an diesem Nachmittag unterhaltsame Geschichten auf Platt zu erzählen.
15.08.2019 Schon wieder Vandalismus am Dorfplatz

Wohl in der Nacht auf heute wurde die Scheibe des Schaukastens am Ossenberger Dorfplatz mit einem Stein mutwillig eingeschlagen.

Wohl in der Nacht auf heute wurde die Scheibe des Schaukastens am Ossenberger Dorfplatz mit einem Stein mutwillig eingeschlagen.
Die Reparaturkosten sind noch nicht bekannt, aber sie werden sicherlich nicht allzu preiswert sein, da es sich um eine Plexiglasscheibe handelt.
Der Heimatverein bittet alle, die mögliche Hinweise auf den oder die Täter machen können, um Kontaktaufnahme unter ulrich-glanz@t-online.de .
14.08.2019 Führung für Kinder durch den APX

Gisela Irawan hatte die Kinder auf ihrer Seite.
Es war ausgesprochen lehrreich, aber es hat auch viel Spaß gemacht. Zwölf Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren nahmen im Rahmen des Rheinberger Ferienkompasses an einer vom Heimatverein Herrlichkeit angebotenen Führung durch den Archäologischen Park Xanten teil, die in diesem Jahr schon zum siebten Mal stattfand.
Besonderen Eindruck machten aber die Herberge mit ihrem Badehaus, Toiletten und Duschen gab es noch nicht in den Gästezimmern, und der Speiseraum, in dem zur Römerzeit anders als heute das Essen im Liegen eingenommen wurde.

Gisela Irawan hatte die Kinder auf ihrer Seite.
Es war ausgesprochen lehrreich, aber es hat auch viel Spaß gemacht. Zwölf Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren nahmen im Rahmen des Rheinberger Ferienkompasses an einer vom Heimatverein Herrlichkeit angebotenen Führung durch den Archäologischen Park Xanten teil, die in diesem Jahr schon zum siebten Mal stattfand.
Pünktlich um 15.00 Uhr setzte sich der Autokorso, die Kinder wurden wie immer von Vorstandsmitgliedern des Vereins chauffiert, in Bewegung.
In Xanten angekommen hörten sie dann höchst interessiert zu, als Dr. Gisela Irawan, die Kassiererin des Heimatvereins und Gästeführerin im APX, sachkundig und kindgerecht über die Entstehung der römischen Ansiedlung Colonia Ulpia Traiana vor fast 2000 Jahren und ihre weitere Entwicklung in der unmittelbaren Nachbarschaft zur heutigen Stadt Xanten berichtete. In der anderthalbstündigen Führung wurde neben dem Hafentempel und seinem noch erhaltenen Fundament auch das Amphitheater mit seinen Nebenräumen besichtigt.
Besonderen Eindruck machten aber die Herberge mit ihrem Badehaus, Toiletten und Duschen gab es noch nicht in den Gästezimmern, und der Speiseraum, in dem zur Römerzeit anders als heute das Essen im Liegen eingenommen wurde.Zum Abschluss des überaus gelungenen Nachmittages wurde noch ein kurzer Abstecher zum APX-eigenen Spielplatz gemacht, wo sich die Kinder dann so richtig austoben konnten, bevor es wieder zurück nach Rheinberg ging, wo die Mütter schon sehnsüchtig auf ihren Nachwuchs warteten.
07.08.2019 Der große Geist von Rheinberg war wieder da

Altbewährtes sollte man nicht ändern und diese Marschroute verfolgt auch der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg. Schon seit 2007 veranstaltet er in jedem Jahr im Rahmen des Rheinberger Ferienkompasses einen Erlebnistag in der Roßmühle.

Zum Schluss backten die Kinder im Innenhof bei kühlen Getränken an einem kleinen Lagerfeuer ihr eigenes Stockbrot und dann durfte das eine oder andere noch den großen Geist von Rheinberg besuchen, der eigentlich ein ganz lieber Geist ist und vor dem keiner Angst zu haben braucht. Für jeden gab es noch ein kleines Abschiedsgeschenk und dann ging es traditionell nicht durch die Eingangstür, sondern über die Mauer des Innenhofes zurück ins richtige reale Rheinberg.

Altbewährtes sollte man nicht ändern und diese Marschroute verfolgt auch der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg. Schon seit 2007 veranstaltet er in jedem Jahr im Rahmen des Rheinberger Ferienkompasses einen Erlebnistag in der Roßmühle.
Es spricht für das Angebot, dass es schon wie in den letzten Jahren kurz nach dem Meldebeginn für den Ferienkompass „ausverkauft“ war. Wieder einmal waren alle angemeldeten Kinder pünktlich vor der Roßmühle und sie wurden dann angenehm überrascht, denn in dem alten Gebäude war es anders als draußen nicht schwülwarm sondern angenehm kühl.
Es war wieder ein tolles Abenteuer für die 14 Kinder aus Rheinberg, die diesmal das Ferienkompass-Angebot nutzten. Die Kids zwischen sieben und zwölf Jahren, von denen mehrere schon öfter dabei waren, durften einen Nachmittag lang unter der Führung von Reinhard Hug in die geheime Unterwelt mit engen unterirdischen Gängen eintauchen, in der der große Geist von Rheinberg zuhause ist.
Der Erlebnistag in der Roßmühle bot wieder eine tolle Phantasiereise. Den Kindern war schon etwas mulmig zumute, als sie durch eine alte Holztruhe in das unterirdische Reich des Geistes von Rheinberg abtauchen durften. Hier gab es Geheimgänge, verborgene Türen, Zauberspiegel und alte Truhen mit unbekannten Inhalten, die nur ertastet werden durften. Urzeitliche Relikte, schummriges Kerzenlicht und unheimliche Geräusche sorgten dafür, dass es dem einen oder anderen nicht ganz wohl in seiner Haut war. Hin und wieder verschwand auch schon mal auf geheimnisvolle Art und Weise ein Kind, um dann an anderer Stelle wieder aufzutauchen.

Zum Schluss backten die Kinder im Innenhof bei kühlen Getränken an einem kleinen Lagerfeuer ihr eigenes Stockbrot und dann durfte das eine oder andere noch den großen Geist von Rheinberg besuchen, der eigentlich ein ganz lieber Geist ist und vor dem keiner Angst zu haben braucht. Für jeden gab es noch ein kleines Abschiedsgeschenk und dann ging es traditionell nicht durch die Eingangstür, sondern über die Mauer des Innenhofes zurück ins richtige reale Rheinberg.
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