
Ingrid und Wolfgang Gessner hatte alle Hände voll zu tun.
Wat nix kost, dat is auch nix, so lautet ein bekanntes Sprichwort vom Niederrhein. Ingrid und Wolfgang Gessner bewiesen jetzt aber genau das Gegenteil. Wie angekündigt boten sie auf dem Ossenberger Wochenmarkt den Marktbeschickern und ihrer Kundschaft kostenlos frische Waffeln mit Puderzucker an und die waren einfach nur lecker. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit, sich beim Hobbyimker Wolfgang Gessner über die Initiative „Rheinberg summt“ zu informieren.
Der Ossenberger Dorfplatz macht derzeit einen wenig gepflegten Gesamteindruck. Insbesondere die Verunkrautung der Grünflächen und Beete ist inzwischen sehr unansehnlich.


Vor Jahren war es selbstverständlich, dass es mindestens einen Hobbyimker in jedem Dorf gab. Aber diese Selbstverständlichkeit war lange Jahre nicht nur in Ossenberg Geschichte.
Bis zu diesem Jahr, da kehrten die Bienen zurück. Wolfgang Gessner hatte sich vom Landesverband der Imker als Honigsachverständiger ausbilden lassen und der passionierte Hobbyimker hat zwei Bienenvölker mit rund 60.000 Arbeitsbienen in Ossenberg angesiedelt. Seit Mai des Jahres sind sie wieder fleißig dabei, ihrer Arbeit nachzugehen, Pflanzen zu bestäuben und als Lohn den Nektar in die Bienenstöcke zu tragen.
Ossenberg bietet den Bienen über die Gärten, Balkonpflanzen bis hin zu den erstaunlich relativ vielen Lindenbäumen eine abwechslungsreiche Nahrungsquelle. Und weil die Blütenpracht in unserem Golddorf so vielseitig ist, zeichnet sich der "Ossenberger Dorfhonig" durch sein vielschichtiges und einzigartiges Aroma aus.
Ab August ist dieser „Ossenberger Dorfhonig“ heimatnah auch in der Ossenberger Mühle erhältlich.

Die Arbeiten am Altar und am Blumenteppich sind fast erledigt.
Das Foto zeigt von links: Angelika Glanz, der 2. Vorsitzende Hans Dröttboom, Annegret Hofmann und die Beisitzerin Christine Bohnen
Beteiligt haben sich auch der Vorsitzende Helmut Hofmann und der Geschäftsführer Ulrich Glanz.

Der Vorstand des Heimatverein Herrlichkeit wurde gebeten, zur Fronleichnamsprozession einen Altar auf dem Dorfplatz aufzubauen. Dieser Bitte ist er gerne nachgekommen. In mühsamer Kleinarbeit wurden insbesondere in den Rheinwiesen Blüten in unterschiedlichen Farben für einen Blütenteppich gesammelt und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Pfarrer Wim Wigger war sehr angetan von der Arbeit des Heimatvereins und auch ansonsten gab es Lob von allen Seiten für die schönen Motive: „Die Herrlichkeit hat es einfach herrlich gemacht!“

Die schon traditionelle Maiandacht am Heiligenhäuschen am Helmt wurde in diesem Jahr von Kaplan Arogya Raj Kumar Kakumanu (links) gehalten. Mit seiner ungezwungenen und ansteckenden Fröhlichkeit, aber auch seiner Demut machte er die Andacht, an der bei gutem Wetter wieder zahlreiche Ossenberger und Ossenbergerinnen beider Konfessionen teilnahmen, zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Nach dem Schlusssegen spendierte Hans Dröttboom, der 2. Vorsitzende des Heimatverein Herrlichkeit, allen Besuchern wie gewohnt eine Maibowle oder Mineralwasser.

Am Mittwoch, 23. Mai 2018, findet um 18.00 Uhr am Heiligenhäuschen im Helmt (Verlängerung der Kirchstraße) wieder eine Maiandacht statt.
Anschließend spendiert Hans Dröttboom, der 2. Vorsitzende des Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg, wie in jedem Jahr zu diesem Anlass eine Maibowle und es besteht dann bei hoffentlich gutem Wetter die Möglichkeit zu lockeren Gesprächen.

Der Ossenberger Wochenmarkt am Samstag war auch beim zweiten Mal gut besucht. Die Händler und die zahlreichen Besucher, von denen einige sogar aus den umliegenden Ortschaften gekommen waren, waren mit ihrem Umsatz bzw. dem Warenangebot mehr als zufrieden.

Selbstverständlich gab es auch wieder frischen Kaffee, der ehrenamtlich und diesmal von Anneliese Hüsch und ihrer Freundin angeboten wurde.
Lesen Sie hierzu auch den Bericht auf Lokalkompass.de
Nach der guten Resonanz beim Auftakt am letzten Samstag ist es dem Heimatverein Herrlichkeit tatsächlich gelungen, weitere Marktbeschicker für den Ossenberger Wochenmarkt zu finden, der immer samstags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr auf dem Dorfplatz stattfindet.

Zum ersten Mal seit dem Jahr 2012 beteiligte sich Ossenberg wieder an der Rheinberger Müllsammelaktion "Alles Müll, oder was?", die damals noch unter dem Namen „Rheinberg, gemeinsam für eine saubere Stadt“ durchgeführt wurde.
Bei strahlendem Sonnenschein und beinahe schon hochsommerlichen Temperaturen nahmen mehr als 20 Personen an der Aktion teil. In verschiedenen Gruppen zogen sie fast pünktlich um 10.00 Uhr los, um in den festgelegten Sammelbezirken den achtlos weggeworfenen Müll aufzulesen. Die „Ernte“ war erschreckend gut und es kam jede Menge Unrat zusammen. To-go-Kaffeebecher verschiedener Anbieter, Getränkeflaschen, leere Zigarettenschachteln und Verpackungsmaterialien beliebter Fastfood-Ketten waren zweifelsohne der Renner, aber auch sonstiger Unrat von ausrangierten Teppichen bis hin zu Essbestecken fand sich zuhauf und der von Heinz Hamacher bereitgestellte Traktorenanhänger war schließlich fast bis zum Rand gefüllt.
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