Glühweinwanderung ist am 09.02.2025
Im letzten Jahr hat es leider geregnet.
Am 09.02.2025 veranstaltet der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg wieder seine jährliche Glühweinwanderung, zu der nicht nur alle Ossenberger recht herzlich eingeladen sind.
Das Treffen ist um 11.00 Uhr auf dem Ossenberger Dorfplatz.
Es wird in zwei Etappen gelaufen. Die Länge der Wanderstrecke wurde bewusst kurz gehalten und sollte von Jung und Alt gleichermaßen gut bewältigt werden können.
Zunächst geht es über die Spilling nach Borth und anschließend zurück nach Ossenberg zum Josefshaus, wo eine Rast mit Gebäck, Glühwein oder Mineralwasser eingelegt wird.
Danach wird wieder gewandert und das Ziel ist diesmal die Ossenberger Schleuse mit dem Altrhein. Im Josefshaus wartet dann auf alle Teilnehmer noch eine deftige Gulaschsuppe mit Stangenbrot.
Die Veranstaltung findet selbstverständlich bei jedem Wetter statt, auch wenn die Verantwortlichen des Heimatvereins auf sonniges Winterwetter hoffen.
Mitglieder des Heimatvereins zahlen vor Ort einen Unkostenbeitrag von acht Euro und Nichtmitglieder zwölf Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Folgende Zeitungen haben die Glühweinwanderung angekümdigt:
Rheinische Post vom 21.01.2025
Neue Rhein Zeitung vom 21.01.2025
Extra-Tipp am Sonntag vom 02.02.2035
Niederrhein Nachrichten vom 05.02.2025
24.12.2024 Jesus liegt in der Krippe
Seit heute Nachmittag liegt Jesus in der Krippe am Dorfplatz.
Nach dem Gottesdienst um 15.00 Uhr haben die Kinder, die dabei waren, das Christkind in die Krippe gelegt.
03.12.2024 Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz wurde geschmückt


Kinder der Ossenberger Kindertagesstätten St. Mariä Himmelfahrt und Wolkenblick haben im Beisein des Nikolauses den dankenswerterweise von der Stadt Rheinberg bezahlten Weihnachtsbaum auf dem Ossenberger Dorfplatz geschmückt.
Alle Kinder bekamen für ihren Einsatz einen Weckmann, der vom Heimatverein Herrlichkeit gespendet wurde.
Bereits einen Tag vorher wurde unter dem Weihnachtsbaum eine von Karl Caniels finanzierte Krippe aufgestellt. Anstelle von Figuren wurden an die Rückwand Maria und Josef in liebevoller Kleinarbeit von Katja Assenmacher gemalt.
Überdies hat Carsten Kämmerer nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr wieder einen Briefkasten aufgestellt, der ausschließlich für Briefe an das Christkind oder den Weihnachtsmann gedacht ist. Alle eingeworfenen Schreiben werden auf jeden Fall beantwortet.
Folgende Zeitungen haben über das Tannenbaumschmücken berichtet:
Rheinische Post vom 05.12.2024
Neue Rhein Zeitung vom 05.12.2024
09.11.2024 Der Martinimarkt war wieder sehr stimmungsvoll
Das Wetter war gut. Es war den ganzen Tag über fast windstill, trocken und nicht zu kalt oder zu warm. Da war es kein Wunder, dass schon lange vor der Eröffnung um 14.00 Uhr die ersten Gäste zum inzwischen 15. Ossenberger Martinimarkt kamen, und der Besucherstrom riss bis zum Ende des Marktes um 20.00 Uhr nicht ab.
Die vielen Besucher, die nicht nur aus Ossenberg, sondern auch aus der Umgebung kamen, brauchten ihr Kommen wirklich nicht zu bereuen. Für das leibliche Wohl war durch die beteiligten Ossenberger Vereine hervorragend gesorgt.

So gab es im Zelt des Heimatvereins Kaffee und Kuchen, während die Jugendabteilung des KAG Ossenberg frische Waffeln anbot. Herzhaft war es beim Verein Gemütlichkeit, der Bratwurst oder Currywurst wahlweise mit Brötchen oder Pommes frites offerierte. Der Förderverein des St. Mariä-Himmelfahrt-Kindergartens backte für die Besucher Reibekuchen mit Apfelmus und Crêpes in verschiedenen Variationen. Beim Glühweintrupp des KAG Ossenberg gab es Glühwein wahlweise mit Schuss oder Kinderpunsch und bei den Ossenberger Schützen Bier, diverse Schnäpse und kalte nichtalkoholische Getränke. An manchen Verpflegungsständen musste man wegen des enormen Andrangs etwas längere Wartezeiten einplanen.
Die Stimmung war bestens und wer schon das eine oder andere Geschenk für die Adventszeit oder Weihnachten kaufen wollte, wurde keinesfalls enttäuscht. In den selbstgebauten Holzhütten des Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg oder in eigenen liebevoll geschmückten Pavillons hatten die mehr als 20 Händler Holzschnitzereien, selbstgemachte Engel oder Kerzen aus Holz, Selbstgestricktes und Selbstgehäkeltes sowie Geschenksets aus Seifen ebenso im Angebot wie selbstgemachte Liköre, Modeschmuck, selbstgezogene Kerzen, Pralinen und Weihnachtsgebäck und das alles mit sehr viel Liebe zum Detail. Die Auswahl war einfach nur riesig.

Zur musikalischen Untermalung wurden CDs als Hintergrundmusik abgespielt, aber selbstverständlich gab es auch wieder Live-Musik. Der Posaunenchor Wallach-Ossenberg-Borth spielte Martinslieder und dann hatten auch die Kinder ihren großen Auftritt. Katja Assenmacher vom Ossenberger Kindergarten St. Mariä Himmelfahrt lud alle Kinder ein, unter ihrer Leitung gemeinsam zu singen und die Resonanz war riesengroß.
Mit Einbruch der Dunkelheit sollte der Dorfplatz von den Lichterketten mit den vielen hundert Lämpchen beleuchtet werden, aber die Straßenbeleuchtung war defekt und damit blieben auch die Lichterketten dunkel, aber das störte eigentlich keinen.
Hinterher waren alle zufrieden, die beteiligten Ossenberger Vereine, die Marktbeschicker und vor allen Dingen auch die vielen Besucher, die mit Lob für die tolle Organisation durch den Heimatverein nicht sparten.
„Die Atmosphäre ist einfach so einmalig“, schwärmten unisono Besucher, Marktbeschicker und die beteiligten Ossenberger Vereine, die mit ihren Umsätzen mehr als zufrieden waren und im nächsten Jahr gerne wiederkommen möchten.
Ein großes Dankeschön richtete der Heimatverein an die Solvay-Werke Rheinberg mit ihrem Werksleiter Norbert Mülders, die mit einem eigenen Informationsstand vertreten waren. Beim letzten Martinimarkt ist ein Verteilerkasten zu Schaden gekommen und die Reparatur fand in der Solvay-Lehrwerkstatt statt, ohne dass hierfür Kosten für den Verein entstanden sind. Aber auch der Sparkasse am Niederrhein gebührt ein Dankeschön, sie hat wie in den letzten Jahren die Veranstaltung finanziell unterstützt.
Weitere Bilder vom Martinimarkt gibt es in der
Galerie.
Folgende Zeitungen haben über den Martinimarkt berichtet:
Rheinische Post vom 11.11.2024
Neue Rhein Zeitung vom 12.11.2024
Niederrhein Nachrichten vom 13.11.2024
16.10.2024 Spenden der Sparkasse am Niederrhein
Die Sparkasse am Niederrhein hat für die Verpflegung der freiwilligen Helferinnen und Helfer bei der Ossenberger Müllsammelaktion am 12.10.2024 100,00 Euro gespendet.
Überdies wird sie den Ossenberger Martinimarkt mit 500,00 Euro unterstützen.
Für diese großzügigen Spenden bedankt sich der Vorstand des Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg recht herzlich.
Martinimarkt findet wieder statt
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg veranstaltet am 9. November wieder seinen beliebten Martinimarkt, der längst über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist und Jahr für Jahr viele hundert Besucher auf den Dorfplatz im Schatten der katholischen Pfarrkirche zieht.
Traditionell findet der Martinimarkt in der Zeit von 14 bis 20 Uhr statt, und das bereits seit 2009 und damit nach der coronabedingten Zwangspause im Jahr 2020 zum 15. Mal.
Viele kleine Holzhütten, seinerzeit von den Mitgliedern des Heimatvereins selbst zusammengebaut, sowie weitere Pavillons reihen sich aneinander und sorgen so für ein gemütliches Ambiente. Sicherlich tragen dazu auch die vielen Lichterketten bei, die rund um den Dorfplatz bis zum neuen Jahr erstrahlen werden.
Der Martinimarkt ist nach wie vor ein Publikumsmagnet.
„Wir hätten den Markt sicherlich auch vergrößern können, die Nachfrage ist immens“, erzählt Beate Lauerwald, die Geschäftsführerin des Heimatvereins. Bewusst habe man sich aber schon vor Jahren dagegen entschieden, über den Dorfplatz und die angrenzende Kirchstraße hinaus zu gehen. „Das würde gerade dem gemütlichen und romantischen Charme dieses besonderen Marktes nicht guttun“, weiß Lauerwald.
Tolle Auswahl in den Hütten und Pavillons
So finden die Besucher in den kleinen adventlich dekorierten Hütten wieder eine tolle Auswahl an ersten Geschenkideen für das nahende Weihnachtsfest. Selbstgemachte Engel oder Kerzen aus Holz, Selbstgestricktes oder Selbstgehäkeltes sowie Geschenksets aus Seifen und Likören sind diesmal ebenso auf dem Martinimarkt zu finden wie Modeschmuck, selbstgezogene Kerzen, Pralinen, Weihnachtsgebäck oder Selbsthergestelltes von den Kindern, Erzieherinnen und Eltern des St. Mariä-Himmelfahrt-Kindergartens. Der Gemeindeausschuss der Pfarrkirche bastelt überdies vor Ort mit interessierten Kindern.
Ossenberger Vereine sorgen für das leibliche Wohl
Für das leibliche Wohl ist auch wieder bestens gesorgt. Der Heimatverein Herrlichkeit als Ausrichter übernimmt die Cafeteria mit selbstgebackenem Kuchen, während die Jugendabteilung des KAG Ossenberg frische Waffeln anbietet. Herzhaft wird es beim Verein Gemütlichkeit, der Bratwurst oder Currywurst wahlweise mit Brötchen oder Pommes frites anbietet. Der Förderverein des St. Mariä-Himmelfahrt-Kindergartens backt für die Besucher Reibekuchen mit Apfelmus und Crêpes in verschiedenen Variationen. Der Glühweintrupp des KAG Ossenberg bietet Glühwein wahlweise mit Schuss oder Kinderpunsch und die Ossenberger Schützen Bier, Schnäpse und kalte nichtalkoholische Getränke an.
Livemusik durch den Posaunenchor und die Kindergartenkinder
Zur musikalischen Untermalung werden CDs als Hintergrundmusik abgespielt, aber selbstverständlich gibt es auch wieder einige Live-Darbietungen. Der Posaunenchor Wallach-Ossenberg-Borth spielt Martinslieder und auch die Kinder des Ossenberger Kindergartens haben ihren großen Auftritt.
Besseres Wetter als im Vorjahr erwünscht
Die Verantwortlichen des Heimatvereins hoffen darauf, dass das Wetter in diesem Jahr wieder besser ist als 2023, als es teilweise wie aus Eimern schüttete und viele Gäste vollkommen durchnässt vorzeitig nach Hause gingen.
12.10.2024 Müllsammelaktion mit großer Beute
Der Traktoranhänger war wieder voll.
Müllsammelaktionen gehören zu den vielen Aktivitäten, die der Heimatverein Herrlichkeit in Ossenberg schon seit Jahren anbietet. Seit 2009 organisierte er bereits sieben Mal eine solche Veranstaltung, wobei die letzte im Jahr 2022 stattfand.
Da war es mal wieder höchste Zeit, Ossenberg vom achtlos entsorgten Müll zu befreien und zirka 25 Erwachsene und 15 Kinder trafen sich pünktlich um 10.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus, wo zuerst einmal die einzelnen Sammelbezirke zugeordnet wurden.
Traditionell fand sich wieder sehr viel Müll auf der Werftstraße. Hier wurden neben Bratpfannen und Campingtischen mehr als 200 Schnaps- und Kräuterlikörflaschen in unterschiedlichen Größen gefunden. Da stellt sich schon die Frage, weshalb die Umweltsünder die Flaschen nicht in den vorhandenen Glascontainern entsorgen.
Es wurden aber auch Feuerzeuge, Batterien, Plastikgeschirr und Autoreifen gesammelt. Die Anzahl der Verpackungen von Fastfood-Ketten war hingegen rückläufig.
Ossenbergs CDU-Ratsmitglied Tobias Faasen hatte sich bereit erklärt, mit einem Traktor die Müllsäcke in den einzelnen Bezirken einzusammeln und der Anhänger war am Ende wieder einmal gut gefüllt.
Tobias Faasen wird den gesammelten Müll am Montag zum Dienstleistungsbetrieb der Stadt Rheinberg transportieren, ohne dass für die Entsorgung Gebühren anfallen. So müssen die Ossenberger für ihr Engagement wenigstens nicht noch draufzahlen. Vom DLB wurden auch Arbeitshandschuhe und Müllbeutel zur Verfügung gestellt.
Als kleines Dankeschön gab es belegte Brötchen.
Nach getaner Arbeit trafen sich die Beteiligten gegen 12.00 Uhr noch im Feuerwehrgerätehaus, wo es als kleines Dankeschön neben Kaltgetränken auch belegte Brötchen und Waffeln gab.
Ein herzliches Dankschön galt am Ende der Veranstaltung der Feuerwehr, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte.
Der Heimatverein wird sicherlich wieder eine Müllsammelaktion in Ossenberg organisieren, es wurden aber schon Stimmen laut, sie dann im Frühjahr und nicht wieder im Herbst durchzuführen.
Folgende Zeitungen haben über die Müllsammelaktion berichtet:
Rheinische Post vom 14.10.2024
Neue Rhein Zeitung vom 14.10.2024
08.10.2024 Jahreshauptversammlung ohne Misstöne
Der Vorstand des Heimatvereins:
hinten von links:
Margret Albers, Beate Lauerwald, Gabi Gestmann und Dr. Gisela Irawan
vorne von links:
Hans Dröttboom, Beate Opgenorth, Tanja Reinders, Bernward Wißenberg und Karl Caniels
Auch die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg in der Gaststätte „Paullis“ verlief wie gewohnt ohne irgendwelche Misstöne. Die elf Tagesordnungspunkte wurden in etwas mehr als einer Stunde abgehandelt.
In seinem Bericht ging der Vorsitzende Hans Dröttboom auf die verschiedenen Veranstaltungen im letzten Jahr ein. Ein Höhepunkt war sicherlich wieder der Martinimarkt, auch wenn er leider verregnet war. Die anderen Angebote erfreuten sich ebenfalls eines guten Zuspruchs. Hier nannte er explizit die Seniorennachmittage, die mit Ausnahme der Ferien am ersten Montag im Monat im „Paullis“ stattfinden.
Überdies hatte der Heimatverein verschiedene Projekte in Ossenberg finanziell unterstützt. Hier ist an erster Stelle die Erweiterung des Spielplatzes auf dem Dorfplatz mit einer Nestschaukel zu nennen, die auch von Kindern mit körperlichen Einschränkungen genutzt werden kann. In diesem Zusammenhang bedankte sich Hans Dröttboom bei den Solvay-Werken und der Sparkasse am Niederrhein, die das Projekt mit einer Spende unterstützt hatten.
Die ersten Veranstaltungen sind schon fest geplant. Los geht es mit dem Martinimarkt am 9. November, der hoffentlich diesmal bei besserem Wetter stattfinden kann. Aber auch die Glühweinwanderung, die Fahrradtour und möglicherweise auch ein Sommerfest sollen wieder stattfinden. Überdies werden die Seniorennachmittage fortgesetzt und der Heimatverein wird sich ebenfalls wieder mit zwei Angeboten am Rheinberger Ferienkompass beteiligen. Die Termine werden rechtzeitig auf der Homepage, in der Presse und in den sozialen Medien bekanntgegeben.
Eine Wahl gab es auch: Neben Ludger Opgenorth, der noch ein Jahr im Amt bleibt, wurde Tobias Faasen neuer Rechnungsprüfer. Die Wahl erfolgte im Übrigen einstimmig, was für die große Harmonie im Verein sprechen dürfte.
Zur Entlastung des Vorstandes ist Ulrich Glanz ohne offizielle Funktion für die Öffentlichkeitsarbeit und für die Pflege der Homepage zuständig. Er wird auch wieder die Ossenberger Rundschau erstellen, die Anfang des Jahres unter dem Motto „20 Jahre Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg“ erscheint und an alle Ossenberger Haushalte verteilt wird.
Diskutiert wurde abschließend noch über die Anschaffung einer Vereinsstandarte, von der aber wegen des geringen Bedarfs einstimmig Abstand genommen wurde. Vielmehr soll eine Schwenkfahne für die Fahnenträger der Ossenberger Schützen mit dem Emblem des Heimatvereins gekauft werden.
Folgende Zeitungen haben über die Mitgliederversammlung berichtet:
Rheinische Post vom 16.10.2024
Neue Rhein Zeitung vom 16.10.2024
Niederrhein Nachrichten vom 23.10.2024
23.09.2024 Ossenberger Vereine gratulierten Herzogin von Urach zum Geburtstag
Karen Herzogin von Urach von Schloss Ossenberg ist 65 Jahre alt geworden. Vereine und die Feuerwehr aus dem Ort schickten Abordnungen, die der Schlossherrin gratulierten und sich dafür bedankten, dass sie im Schloss bei verschiedenen Veranstaltungen immer willkommen sind.
Gemeinsam mit ihrem Mann, Wilhelm Albert Herzog von Urach, begrüßte sie ihre Gäste aus den Ossenberger Vereinen. Der Schützenverein, der Heimatverein Herrlichkeit, der Verein Gemütlichkeit, der Verein zur Erhaltung der Schlosskapelle, der Karneval Ausschuss Gemütlichkeit und die Ossenberger Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Rheinberg hatten Abordnungen geschickt, um der Herzogin zu ihrem Geburtstag alles Gute zu wünschen und ein Geschenk zu überreichen.
Die mehr als 40 Gratulanten hatten sich zunächst am Feuerwehrgerätehaus an der Graf-Luitpold-Straße versammelt, um dann unter der musikalischen Begleitung des Spielmannszuges Menzelenerheide zum Schloss zu laufen. Die Feuerwehrleute trugen dabei Fackeln, was in der Abenddämmerung für eine besondere Atmosphäre sorgte.
Lesen Sie auch den Artikel in der
Rheinischen Post vom 26.09.2024.
Weitere Bilder vom Empfang der Ossenberger Vereine sehen Sie in der
Galerie.
08.09.2024 Große Resonanz bei den Führungen durch die Schlosskapelle
Ulrich Weyhofen bei seinem Vortrag
Bei den zwei Führungen durch die Ossenberger Schlosskapelle am bundesweiten Tag des offenen Denkmals war die Resonanz deutlich besser als erwartet. Sehr zur Freude der Verantwortlichen des Heimatverein Herrlichkeit, die die Führungen organisiert hatten, und des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle wurden um 11.00 Uhr 50 und um 17.00 Uhr immerhin noch 28 Besucherinnen und Besucher gezählt, von denen der größte Teil zum ersten Mal in der Kapelle war.
Ulrich Weyhofen, der Vorsitzende des „Kapellenvereins“, ging in seinem höchst interessanten und unterhaltsamen Vortrag auf die Geschichte der Schlosskapelle und des Vereins ein.
In der Schlosskapelle, die im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde, fanden nach der Reformationszeit sowohl protestantische als auch katholische Gottesdiente statt und sie gilt damit neben den Domen in Bautzen und Altenberg als Simultaneum.
In den 20. Jahren des letzten Jahrhunderts, als durch die Ansiedlung der Solvay-Werke und die damit verbundene größere Einwohnerzahl die Kapazität der Kapelle nicht mehr ausreichte, wurde sie um einen Anbau erweitert, wobei sämtliche Materialien geschenkt und die Arbeiten ehrenamtlich verrichtet wurden.
Als im Jahr 1953 die katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt erbaut worden war, gab es in der Schlosskapelle nur noch protestantische Gottesdiente und nach der Fertigstellung des evangelischen Gemeindehauses im Jahr 1970 wurde sie nur noch vereinzelt genutzt und verfiel zunehmend.
Das Herz von vielen Ossenbergern hing aber an der Schlosskapelle, hier haben schließlich Taufen, Kommunionen, Konfirmationen und Eheschließungen stattgefunden, und im Jahr 1994 fand die Gründungsversammlung des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle statt, die es sich zum Ziel setzte, die Kapelle zu restaurieren. Schon im Jahr 1999 konnte das Richtfest gefeiert werden und die Kapelle wurde schließlich 2001 mit einem ökumenischen Gottesdienst für alle ehrenamtlichen Helfer, die zirka 30.000 Stunden tätig waren, feierlich wiedereröffnet.
Heute wird die Schlosskapelle gerne für Hochzeiten genutzt, aber auch viele Ehejubiläen finden dort statt.
Weitere Bilder gibt es in der Galerie.
Lesen Sie auch den Artikel in der Rheinischen Post vom 12.09.2024, die Korrektur in der Rheinischen Post vom 13.09.2024 und den Artikel in der Neuen Rhein Zeitung vom 13.09.2024.