13.09.2026 Tag des offenen Denkmals in Ossenberg
Ulrich Weyhofen bei seinem VortragAuch in diesem Jahr beteiligte sich der Heimatverein Herrlichkeit in enger Kooperation mit dem Verein zur Erhaltung der Ossenberger Schlosskapelle am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Die Resonanz war zwar nicht so gut wie bei der letzten Auflage vor zwei Jahren, aber immerhin 30 Personen nahmen das Angebot an.
Ulrich Weyhofen, der Vorsitzende des „Kapellenvereins“, ging in seinem höchst interessanten und unterhaltsamen Vortrag auf die Geschichte der Schlosskapelle und des Vereins ein. Aber auch nach seinem Vortrag stand er für Fragen zur Verfügung.
In der Schlosskapelle, die im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde, fanden nach der Reformationszeit sowohl protestantische als auch katholische Gottesdiente statt und sie gilt damit neben den Domen in Bautzen und Altenberg als Simultaneum.
In den 20. Jahren des letzten Jahrhunderts, als durch die Ansiedlung der Solvay-Werke und die damit verbundene größere Einwohnerzahl die Kapazität der Kapelle nicht mehr ausreichte, wurde sie um einen Anbau erweitert, wobei sämtliche Materialien gesponsort und die Arbeiten ehrenamtlich verrichtet wurden.
Als im Jahr 1953 die katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt erbaut worden war, gab es in der Schlosskapelle nur noch protestantische Gottesdiente und nach der Fertigstellung des evangelischen Gemeindehauses im Jahr 1970 wurde sie nur noch vereinzelt genutzt und verfiel zunehmend.

Das Herz von vielen Ossenbergern hing aber an der Schlosskapelle, hier haben schließlich Taufen, Kommunionen, Konfirmationen und Eheschließungen stattgefunden, und im Jahr 1994 fand die Gründungsversammlung des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle statt, die es sich zum Ziel setzte, die Kapelle zu restaurieren. Schon im Jahr 1999 konnte das Richtfest gefeiert werden und die Kapelle wurde schließlich 2001 mit einem ökumenischen Gottesdienst feierlich wiedereröffnet. Bis zur Fertigstellung waren die ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Bauvorhaben nicht realisiert werden konnte, zirka 30.000 Stunden im Einsatz,
Heute finden wieder katholische und protestantische Gottesdiente in der Schlosskapelle statt, die aber auch gerne für Taufen, Hochzeiten und Ehejubiläen genutzt wird.
Pressemitteilungen:
Rheinische Post vom 16.09.2026
12.09.2026 Neues Zelt für den Martinimarkt
von links: Andreas Hupe, Karl Caniels, Bernward Wißenberg und Beate Lauerwald.
Es fehlt Hans Dröttboom.
Der Heimatverein Herrlichkeit hat ein neues Cafeteria-Zelt für den Martinimarkt gekauft, das auch bei anderen Anlässen zum Einsatz kommen soll.
Vorstandsmitglieder haben es jetzt bei guten äußeren Bedingungen probeweise auf dem Festzelt aufgebaut.
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 27.10.2026
Die ordentlichen Mitgliederversammlung des Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg findet am
Dienstag, den 27. Oktober 2026 um 18:00 Uhr im ,,Paullis“
am Ossenberger Sportplatz, Schlossstraße 41, 47495 Rheinberg
statt.
Tagesordnung:
1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Totenehrung
3. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
4. Kassenbericht 2025
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstandes
7. Nachwahlen von zwei Beisitzern
8. Wahl eines Kassenprüfers
9. geplante Veranstaltungen 2026/2027
10. Anträge, Anfragen und Verschiedenes
Vor der Versammlung findet ein gemeinsames Grünkohlessen statt.
Führung durch die Ossenberger Schlosskapelle
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg beteiligt sich am Sonntag, 13. September, in enger Kooperation mit dem Verein zur Erhaltung der Schlosskapelle wieder am Tag des offenen Denkmals. In der Zeit von 10.30 Uhr bis 14.00 Uhr besteht die Möglichkeit, die Ossenberger Schlosskapelle zu besichtigen. Überdies wird Ulrich Weyhofen, der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle, um 11.00 Uhr einen Vortrag über die Geschichte der unter Denkmalschutz stehenden Schlosskapelle und die Restaurierung des fast schon verfallenen Gotteshauses berichten, die mit großem ehrenamtlichem Einsatz, mit Spenden, Benefizveranstaltungen und öffentlichen Zuwendungen möglich wurde.
20.08.2026 Zebrastreifen auf der K 14
Was lange währt, wird endlich gut: In Ossenberg gibt es jetzt mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer!
Rund um den Marktplatz treffen Autos, Radfahrer und Fußgänger aufeinander. Besonders die Querungshilfe an der Einmündung Kirchstraße wird von vielen Menschen genutzt – darunter Kinder und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mit Kirche, Spielplatz, Kindergarten und dem beliebten Wochenmarkt ist hier besonders viel los.
Deshalb haben wir als CDU-Fraktion gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen bereits 2021 einen Prüfauftrag für mehr Verkehrssicherheit gestellt. Ende 2023 folgte ein weiterer Vorstoß mit dem Ziel, einen Zebrastreifen zu schaffen und Tempo 30 auf der Graf-Luitpold-Straße einzuführen.
Ein erstes Ziel ist erreicht!
Zebrastreifen an der Querungshilfe
Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer
Doch wir sind noch nicht am Ziel!
Unser neues Ratsmitglied für Ossenberg, Julian Prenzlow, bleibt dran:
Tempo 30 auf der Graf-Luitpold-Straße
Noch mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer
Politisches Engagement braucht manchmal einen langen Atem. Aber: Dranbleiben lohnt sich!
In dieser Mitteilung des CDU-Stadtverbandes Rheinberg ist leider mit keinem Wort erwähnt worden, dass der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg schon am 30.06.2018, also drei Jahre vor dem Prüfantrag der CDU und Bündnis 90/Die Grünen, an den damaligen CDU-Bürgermeister Frank Tatzel (auch wenn er kein Mitglied der CDU war und ist) auf die Gefahren bei der Querung der K14 hingewiesen und Verbesserungsvorschläge unterbreitet hat. Der Schulausschuss des Rates hat sich aufgrund des Schreibens dann mit der Thematik beschäftigt und die Verwaltung ist schließlich gebeten worden zu eruieren, welche zusätzlichen Maßnahmen zu mehr Sicherheit möglich sind.
Am 22.01.2019 wurde dem Heimatverein vom Ordnungsamt dann die endgültige und enttäuschende Entscheidung mitgeteilt, dass eine Ausweitung der bestehenden 30 km/h-Regelung bis zur Kirchstraße abgelehnt wird, da dort in den letzten fünf Jahren keine meldepflichtigen Unfälle zu verzeichnen waren. Bezüglich eines beantragten Zebrastreifens wurde mitgeteilt, dass diesbezüglich eine Prüfung für das gesamte Stadtgebiet durchgeführt wird. Mit einer kurzfristigen Entscheidung und einer eventuellen Umsetzung sei daher nicht zu rechnen.
04.08.2026 Wieder Vandalismus im Pavillon
Die Schmierereien nehmen kein Ende. Nunmehr wurde die Tischplatte im Pavillon verunstaltet. Ein Verursacher konnte wie (fast) immer nicht ausfindig gemacht werden.
29.07.2026 Das Schmieden machte sehr viel Spaß
Die über 100 Jahre alte Dorfschmiede von J. Peters wurde vom Verein für Brauchtum und Geschichte Menzelen in zweieinhalbjähriger ehrenamtlicher Arbeit restauriert und ist damit seit 2015 für die Öffentlichkeit zugänglich. Kernstück ist die wiederhergestellte Transmissionsanlage und die Feuerstelle, die zu Vorführungen angeheizt wird.

Zum dritten Mal bot der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg im Rahmen des Rheinberger Ferienkompasses einen Besuch in der Schmiede an, für den sich acht Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren angemeldet hatten, wobei eins aus familiären Gründen leider nicht teilnehmen konnte.
Nach einer kurzen Führung durch die Schmiede wurde zur Einführung kindgerecht und sehr anschaulich über die Geschichte des traditionsreichen Gebäudes berichtet.
Dann durften die Kinder selbst in Zweiergruppen tätig werden. Unter fachkundiger Anleitung und mit der nötigen Schutzkleidung schmiedeten die Kinder selber Herzen, die sie als Andenken an einen tollen Nachmittag mit nach Hause nehmen durften.
Nach ihrer Aussage hat das Schmieden sehr viel Spaß gemacht und es wurde tatsächlich schon gefragt, ob es im nächsten Jahr eine Wiederholung gibt.
Weitere Bilder gibt es in der
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Pressespiegel:
Rheinische Post vom 01.08.2026
22.07.2026 Ferienkompass im APX
Am Stadtmodell der Colonia ulpia trajana
Auch in diesem Jahr bot der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg im Rahmen des Rheinberger Ferienkompasses wieder eine Führung durch den Archäologischen Park Xanten an, die schon zum 13. Mal stattfand und damit zu einem wahren Evergreen geworden ist.
Die Veranstaltung war diesmal leider nicht ganz „ausverkauft“, aber immerhin nahmen acht von neun angemeldeten Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren teil, die alle ein Namensschild trugen und wie immer in Privat-PKWs von Vorstandsmitgliedern des Vereins zum APX und zurück chauffiert wurden.
Das Wetter in Xanten spielte Gott sei Dank mit. Es blieb trocken und ab und an ließ sich sogar die Sonne blicken. Die mehr als einstündige Führung durch Rudolf Piekorz, der kurzfristig für Gisela Irawan eingesprungen ist, ist von den Kindern sehr aufmerksam und diszipliniert verfolgt worden. Sie begann am Stadtmodell der Colonia ulpia trajana direkt neben dem Eingang, wo die Kinder einen guten Überblick über die alte Römerstadt bekamen. Weitere Stationen waren zum Beispiel der unterirdische Gang unter dem Amphitheater mit den vier lebensgroßen Gladiatorenfiguren und die Zuschauerränge des Amphitheaters. Auch die Herberge mit den Herbergsthermen durften bei dem Rundgang ebenso wenig fehlen wie der Keller der Herberge, wo in die Erde große Dolien (Töpfe) als „Kühlschränke“ eingegraben waren.

Rudolf Piekorz hatte zu jeder Station spannende und kindgerechte Erklärungen parat und er stellte auch immer wieder Fragen, die von den Kindern mit kleinen Hilfestellungen tatsächlich zumeist beantwortet werden konnten.
Beim Spaziergang durch die alte Römerstadt konnten die Kinder sich gut vorstellen, wie die Römer vor fast 2000 Jahren gelebt, gegessen, gebadet und geschlafen haben.
Zum Abschluss des Nachmittages, der allen Beteiligten richtig Spaß gemacht hat, wurde noch ein kurzer Abstecher zum APX-eigenen Spielplatz gemacht, wo sich die Kinder dann so richtig austoben konnten, bevor es wieder zurück nach Ossenberg ging, wo die Eltern schon sehnsüchtig auf ihren Nachwuchs warteten.
Es war eine gelungene und lehrreiche Veranstaltung, und das alles für einen Unkostenbeitrag von einem Euro, der die tatsächlichen Kosten natürlich nicht deckte, aber das sollten uns die Kinder schon Wert sein, so die einhellige Meinung der Vorstandsmitglieder des Heimatvereins.
Weitere Bilder gibt es in der
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Pressespiegel:
Rheinische Post vom 24.07.2026
Neue Rhein Zeitung vom 24.07.2026
Niederrhein Nachrichten vom 29.07.2026
22.07.2026 Wieder Vandalismus auf dem Dorfplatz
Es ist eine ganze Weile gutgegangen, aber jetzt musste wieder Vandalismus auf dem Ossenberger Dorfplatz festgestellt werden.
Die Wände des Pavillons, der im Jahr 2017 vom Heimatverein Herrlichkeit als Regen- und Sonnenschutz errichtet wurde und insbesondere von Jugendlichen als abendlicher Treffpunkt gerne genutzt wird, sind einmal mehr mit Graffitis verunstaltet worden. Zu lesen sind die Buchstaben ACAB, die vielleicht einen Hinweis auf den Verursacher geben.
Es sind noch Plätze frei
Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Heimatverein Herrlichkeit mit zwei Angeboten am Rheinberger Ferienkompass.

Los geht es am Mittwoch, 22.07.2026, mit einem Ausflug für Kinder von sechs bis zehn Jahren zum Archäologischen Park Xanten. Der Treffpunkt ist um 15.00 Uhr auf dem Ossenberger Dorfplatz. Mit PKWs geht es dann nach Xanten, wo eine etwa einstündige Führung durch den APX stattfindet, in der Gisela Irawan kindgerecht über das Leben der alten Römer vor fast 2000 Jahren in der „Colonia ulpia trajana“ berichten wird.
Nach einer kurzen Rast auf den Stufen des Hafentempels mit Getränken und kleinen Snacks geht es dann zum Austoben auf den großen Spielplatz des APX, bis um 18.00 Uhr wieder die Rückfahrt nach Ossenberg angetreten wird, wo die Kinder gegen 18.30 Uhr auf dem Dorfplatz abgeholt werden können.

Das zweite Angebot richtet sich an Kinder in Alter von zehn bis 13 Jahren, die am Mittwoch, 29.07.2026, die Möglichkeit haben, die Alte Schmiede Peters in Alpen-Menzelen zu besichtigen und unter fachkundiger Anleitung sogar selbst zu schmieden.
Das Treffen ist um 15.00 Uhr auf dem Ossenberger Dorfplatz, von wo aus mit PKWs nach Menzelen gefahren wird.
Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils einen Euro und für beide Veranstaltungen sind noch Plätze frei.
Dr. Gisela Irawan nimmt gerne noch Anmeldungen telefonisch unter
0173-2837570 oder per E-Mail unter
gisela@irawan.de entgegen.
Die Angebote des Heimatvereins in der Presse:
Rheinische Post vom 08.07.2026
Rheinische Post vom 09.07.2026