Als Kreissieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ hat sich Ossenberg für den Landeswettbewerb qualifiziert und hofft hier mit weiteren 49 Dörfern aus Nordrhein-Westfalen auf eine vordere Platzierung.Ossenberg wird heute von zwei markanten baulichen Gegensätzen geprägt, zum einen von den Deutschen Solvay Werken und zum anderen vom Ossenberger Schloss mit der angrenzenden Schlosskapelle. Da ist es selbstverständlich, dass sowohl in der Remise des Schlosses als auch anschließend in der Schlosskapelle Station gemacht wird. Gerade die Schlosskapelle ist besonders erwähnenswert. Sie wurde schließlich in ehrenamtlicher Arbeit mit mehr als 16.000 Stunden von Grund auf renoviert.
Lesen Sie hierzu auch den Artikel in der rp-online vom 12.06.2012.

Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg veranstaltet am Sonntag, 24. Juni, seine siebte Fahrradtour, zu der alle Freizeitradler recht herzlich eingeladen sind. Der Treffpunkt ist um 11 Uhr am Bauerncafé „Veltjenshof“, Schlossstraße 137. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Am Ostersonntag veranstaltete der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg wieder sein schon traditionelles Osterfeuer und wie bereits im Jahr zuvor fand die Veranstaltung auf dem Ossenberger Dorfplatz statt, wo ausschließlich Scheitholz in einer eigens dafür hergestellten Feuerschale verbrannt wurde.
Für das leibliche Wohl war mit einem Grill- und Getränkestand wieder bestens gesorgt und anders als im Vorjahr waren die Getränke auch wohltemperiert.
Auch in diesem Jahr veranstaltet der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg nach der großen Resonanz in den letzten Jahren am Ostersonntag um 19 Uhr wieder ein Osterfeuer. Wie schon im letzten Jahr findet die Veranstaltung auf dem Ossenberger Dorfplatz statt, wo ausschließlich Scheitholz in einer eigens dafür hergestellten Feuerschale verbrannt wird.
Für das leibliche Wohl ist mit einem Grill- und Getränkestand bestens gesorgt und alle anwesenden Kinder erhalten ein Osterei, solange der Vorrat reicht. Überdies können sie in einer separaten Feuerschale Stockbrot backen.
Der Heimatverein Herrlichkeit hat wie schon in den vergangenen Jahren die Organisation der Aktion "Rheinberg - gemeinsam für eine saubere Stadt" in Ossenberg übernommen.
Am vereinbarten Treffpunkt am Ossenberger Sportplatz fanden sich trotz der angenehmen Witterungsverhältnisse um 10.00 Uhr nur 20 Helferinnen und Helfer ein, um Ossenberg vom Müll zu befreien. Diese geringe Resonanz war sehr enttäuschend für die Organisatoren, zumal vorher angekündigt wurde, dass nach getaner Arbeit im Clubheim des SV Concordia Ossenberg als kleines Dankeschön für alle Teilnehmer eine Gulaschsuppe und Getränke bereitstanden, die durch ortsansässige Sponsoren und den Heimatverein finanziert wurden.
Der eine oder andere potentielle Helfer war sicherlich aus privaten oder beruflichen Gründen verhindert, aber das war garantiert nicht ursächlich für die geringe Teilnehmerzahl. Vielmehr ist der Grund wohl vor allen Dingen darin zu sehen, dass bei der Aktion, die mittlerweile zum zwölften Mal in Rheinberg durchgeführt wurde, absolut keine Nachhaltigkeit festzustellen ist. Schon kurze Zeit später sind die gerade erst gereinigten Bezirke genauso zugemüllt wie vorher und der Anfang wurde bereits gemacht, wie das Foto einer achtlos weggeworfenen Verpackung einer bekannten Fastfood-Kette belegt, das weniger als 24 Stunden nach der Säuberungsaktion auf der Werftstraße aufgenommen wurde.
Jürgen Moser kommentierte am 21.03.2012 einen gleichlautenden Artikel im Lokalkompass wie folgt:
Ich wundere mich nicht über die geringe Beteiligung, wir kämpfen mit stumpfen Waffen gegen die Müllschweine. Die Leute sind es Leid für andere den Dreck einzusammeln! Hier müssen dringend andere Lösungen her.

Kriegsende in Ossenberg, das war Titel eines Vortrages, der vom Heimatverein Herrlichkeit gemeinsam mit der VHS im Josefhaus veranstaltet wurde. Der ehemalige Wallacher Dr. Fritz Hofmann, Richard Weihofen aus Ossenberg und Waldemar Jigalin aus Russland, der 1943 nach Ossenberg kam und im Pastorat bei Pastor Blanke wohnte, schilderten eindrucksvoll ihre Erlebnisse im März 1945, als die Front das linke Rheinufer und damit auch Ossenberg erreichte. Fast 60 Zuhörer, die meisten hatten den 2. Weltkrieg mit all seinem Leid, den vielen Toten und Verletzten noch selbst erlebt, hörten gebannt zu, wie die drei über das tagelange Ausharren in den Bunkern, die nach dem schrecklichen Bombenangriff 1942 überall in Ossenberg in fieberhafter Eile von den
Nachbarschaften in Eigenleistung gebaut wurden, ihren Hunger und ihre Todesängste berichteten. Wegen der vielen Tieffliegerangriffe konnte man sich nur im Schutz der Dunkelheit auf die Straßen wagen und sogar die Beerdigungen mussten nachts stattfinden.
Die Erinnerungen an eine grausame Zeit wurden wieder lebendig und vielen Zuhörern kam es vor, als sei es nicht vor mehr als 65 Jahren, sondern erst gestern geschehen. Aber auch die Jüngeren, die den Krieg nur aus Erzählungen kennen, waren von den teilweise sehr emotionalen Berichten fasziniert.
Die Veranstaltung war durch die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins bestens vorbereitet. Hunger und Durst brauchte keiner zu leiden, denn es gab anders als im März 1945 ausreichend Kaffee, belegte Brötchen und Kuchen. Wer wollte, konnte auch noch das Buch "Kriegsende 1945 in Borth, Wallach und Ossenberg" käuflich erwerben, und viele nutzten die Gelegenheit.

Bekanntlich hat sich Ossenberg als Kreissieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ für den Landeswettbewerb qualifiziert. Mittlerweile ist der Termin der Begehung durch die Bewertungskommission bekannt gegeben worden. Sie findet am Dienstag, dem 19.06.2012, von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.
Das Vorbereitungsgremium des Heimatvereins Herrlichkeit mit Bernward Wissenberg, Hans Dröttboom, Ulrich Glanz und Wolfgang Sommer hat inzwischen einen Begehungsplan erarbeitet, der bestenfalls noch in Nuancen abgeändert wird.
Die Begehung von Ossenberg beginnt mit dem Blick vom Solvay-Kraftwerksdach auf Ossenberg. Von dort oben hat man einen guten Gesamtüberblick über Ossenberg und die angrenzenden Grünflächen.
Der weitere Ablauf wurde wie folgt festgelegt, wobei es selbstverständlich einen Ersatzplan gibt, wenn es am 19. Juni regnen sollte.
- Ossenberger Mühle - ohne Halt
- Neubaugebiet (Margaretenstraße, Hohes Feld, Pastor-Blanke-Platz) - ohne Halt
- Sportcenter Ossenberg
- Brunnen am Sportcenter - ohne Halt
- Energiesparhaus Baumbach
- Schloss Ossenberg mit Remise
- Schlosskapelle
- Sportplatz - ohne Halt
- Pumpe auf der Berkastraße - ohne Halt
- Festplatz - ohne Halt
- Dorfplatz
In der Remise, der Schlosskapelle und auf dem Dorfplatz sind Programmpunkte vorgesehen. Überdies erhalten die Mitglieder der Bewertungskommission einen Flyer, in dem die einzelnen Haltepunkte in kurzen Sätzen vorgestellt werden.
Am 17. März 2012 findet zum zwöften Mal die traditionelle Müllsammelaktion in Rheinberg statt.
Wie schon in den letzten Jahren wird sich der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg daran beteiligen.
Wir möchten schon heute alle ortsansässigen Vereine und die Ossenberger Bürgerinnen und Bürger bitten, uns bei dieser Aktion tatkräftig zu unterstützen.
Der Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Ossenberger Sportplatz.
Nach getaner Arbeit gibt es gegen 12.00 Uhr im "Sportlertreff" für alle Helferinnen und Helfer eine Gulaschsuppe und Getränke.
Geben Sie hier durch einen Mouseklick auf das Bild Ihre Stimme ab, damit das 2. Hörfunkprogramm des WDR auch einmal in Rheinberg Station macht.
Die Spielregeln:
Holen Sie WDR 2 und seine Stars in Ihre Stadt. In zwei Phasen spielen Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen um dieses Geschenk. Je besser Ihre Stadt oder Gemeinde zusammenhält, umso größer Ihre Chance auf den Gewinn.
Die Vorrunde:
Stimmen Sie für Ihre Stadt. Vom 6. Februar 2012, 0 Uhr bis zum 29. Februar 2012, 24 Uhr können Sie abstimmen.
Im Internet auf wdr2.de:
Wählen Sie aus der Liste eine Stadt aus und geben Sie per Mausklick Ihre Stimme ab. Spezielle Mechanismen sorgen dafür, dass von jedem Computer nur einmal die Stimme gezählt wird.
In allen WestLotto-Annahmestellen in NRW:
Hier kann jeder Nordrhein-Westfale seine Wahl treffen.
Per Unterschriftenliste:
Die Listen liegen im ganzen Land aus, zum Beispiel in ausgewählten Schulen und Behörden. Jeder Eintrag mit vollständigem Namen und Unterschrift wird ebenfalls gezählt.
Über Twitter:
Schicken Sie an @WDR2 einen Tweet mit dem Stadtnamen und dem Tag #fes12
Zur Auswahl stehen alle Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, außer den Vorjahressiegern Hückeswagen, Attendorn, Nettetal und Warburg. Jeder kann seine Stimme jeweils einer Stadt oder Gemeinde geben. Große und kleine Städte haben die gleiche Chance, weil die abgegebenen Stimmen zur Einwohnerzahl ins Verhältnis gesetzt werden. Dieses Verhältnis entscheidet über die Platzierung. Das Finale erreichen jeweils die fünf besten Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern und die fünf besten mit weniger als 50.000 Einwohnern.
Das Finale:
Die Finalrunde begann am Montag, 5. März 2012 und endet am Freitag, 16. März 2012. Immer von Montag bis Freitag besuchten die WDR 2 Moderatoren Steffi Neu, Jürgen Mayer oder Uwe Schulz jeweils einen Finalisten mit dem Bühnen-Übertragungswagen. Einen ganzen Tag lang hat die Stadt oder Gemeinde Zeit, maximal 18 Punkte zu sammeln.
Fünf Bürgerpunkte gibt es, wenn die Einwohner gemeinsam eine von WDR 2 gestellt Aufgabe innerhalb einer vorgegebenen Zeit lösen. Die Aufgabe wird jeweils am Vormittag des Spieltags in der Stadt bekannt gegeben. Neu sind die drei LigaLive-Punkte. Bis zu drei Schützen dürfen dazu insgesamt drei Mal auf die WDR 2 LigaLive Torwand schießen. Ist der Ball drin, gibt es jeweils einen Punkt. Bis zu zehn Bürgermeisterpunkte gewinnt der Finalist, wenn das Stadtoberhaupt Fakten in einem Porträt seiner Stadt korrekt als richtig oder falsch erkennt. Zehn Mal stoppt der Beitrag kurz. In dieser Zeit muss der Bürgermeister die Frage beantworten: "Stimmt die gerade gehörte Aussage oder nicht?" Die erste Antwort des Bürgermeisters zählt. Er kann sich durch Zurufe seiner Bürgerinnen und Bürger helfen lassen - sollte aber die Zeit im Auge behalten. Am Ende gewinnt die Stadt oder Gemeinde mit den meisten Punkten.
Bei Punktegleichstand entscheidet ein Stechen am 17. März 2012. WDR 2 wünscht allen Kommunen viel Glück.
Ossenberg nach dem Krieg, das ist der Titel eines Vortrages, den der ehemalige Wallacher Dr. Fritz Hofmannn am Mittwoch, dem 14. März 2012, um 15.00 Uhr gemeinsam mit Waldemar Jigalin aus Russland, der 1945 bei Pastor Blanke untergebracht war, und dem Ossenberger Richard Weihofen im Josefhaus halten wird.
Dieser Vortag, der eng an das Buch „Kriegsende in Borth, Wallach und Ossenberg - Zeitzeugen erinnern sich“ angelehnt ist, ist sicherlich nicht nur für diejenigen, die die Schrecken des Krieges und die Entbehrungen der Nachkriegszeit am eigenen Leib erfahren haben, sondern auch für die jüngeren Generationen hochinteressant.
Marianne Leiers und Christine Bohnen vom Vorstand des Heimatvereins Herrlichkeit werden während der Veranstaltung Kaffee und Kuchen reichen.

von links nach rechts: Richard Weihofen, Dr. Fritz Hofmann und Waldemar Jigalin
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