
Es war ein Sch…-Wetter, aber der Heimatverein Herrlichkeit konnte immerhin 18 Teilnehmer zu seiner diesjährigen Fahrradtour begrüßen.
Gleich nach dem Start in Ossenberg fing es in Strömen an zu regnen. Dazu wehte ein kräftiger Wind, aber davon ließen sich die Radler ihre gute Laune nicht verderben und endlich erreichten sie dann auch - mehr oder weniger durchnässt - den Spargelhof Schippers, wo im mollig warmen Gastronomiezelt ein leckeres Spargelbuffet und passende Getränke auf sie warteten.
Draußen regnete es weiterhin in Strömen und es wurden sogar Überlegungen laut, die Fahrräder auf einem Hänger zu transportieren und in PKWs zurückzufahren. Diese wenig sportliche Variante wurde allerdings schnell wieder verworfen und es ging auf dem Fahrrad zurück nach Ossenberg. In Anbetracht der widrigen Witterungsverhältnisse entschied man sich allerdings für einen kürzeren Weg als geplant.

Was ist sehenswert und womit kann man die Bewertungskommission beeindrucken, diese Frage stellte sich das Quartett in der fast neunmonatigen Vorbereitungszeit mehr als einmal. Es wurden Zeitpläne erstellt und wieder verworfen, aber schließlich war der Begehungsplan dann doch rechtzeitig fertig. Keinen Einfluss hatte das Team allerdings auf das Wetter, und deshalb wurden nach der Wetterprognose, die gewittrige Schauer für den Nachmittag vorhersagte, morgens noch Zelte und Pavillons auf dem Dorfplatz aufgestellt, wo der Bewertungskommission zum Abschluss der kleinen Rundreise durch Ossenberg noch ein kleiner Imbiss gereicht wurde.Was keiner zu hoffen wagte, wurde dann doch Wirklichkeit. Es blieb trocken, ab und zu ließen sich sogar ein paar Sonnenstrahlen sehen und was noch wichtiger war: Der Zeitplan wurde im Beisein des Landrates Dr. Ansgar Müller und des Bürgermeisters Hans-Theo Mennicken fast auf die Minute genau eingehalten.
Ossenberg hat sicherlich auch Dank der gekonnten Moderation von Wolfgang Sommer einen überaus positiven Eindruck gemacht. Vor allen Dingen das Miteinander im Dorf dürfte der Bewertungskommission imponiert haben. Ob es aber für eine vordere Platzierung im Landeswettbewerb gereicht hat, das wird erst im September bekanntgegeben. Bernward Wissenberg, der Vorsitzende der Herrlichkeit, blickt dieser Entscheidung auf jeden Fall sehr optimistisch entgegen.
Lesen Sie hier auch die Berichte von der Begehung in der RP-ONLINE und im Lokalkompass.
Weitere Bilder vom Geschehen auf dem Dorfplatz finden Sie in der Galerie.

Ulrich Glanz, seit der Gründung des Heimatvereins Herrlichkeit im Jahr 2004 dessen Geschäftsführer, ist aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten.
Nach Rücksprache mit Bernward Wissenberg und dem 2. Vorsitzenden Hans Dröttboom wird er allerdings bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung im November als ehrenamtliche Geschäftsstellenkraft dem Vorstand weiterhin zur Verfügung stehen, um die bisherige erfolgreiche Arbeit des Heimatvereins für Ossenberg und seiner Bürgerinnen und Bürger nicht zu gefährden.
Als Kreissieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ hat sich Ossenberg für den Landeswettbewerb qualifiziert und hofft hier mit weiteren 49 Dörfern aus Nordrhein-Westfalen auf eine vordere Platzierung.Ossenberg wird heute von zwei markanten baulichen Gegensätzen geprägt, zum einen von den Deutschen Solvay Werken und zum anderen vom Ossenberger Schloss mit der angrenzenden Schlosskapelle. Da ist es selbstverständlich, dass sowohl in der Remise des Schlosses als auch anschließend in der Schlosskapelle Station gemacht wird. Gerade die Schlosskapelle ist besonders erwähnenswert. Sie wurde schließlich in ehrenamtlicher Arbeit mit mehr als 16.000 Stunden von Grund auf renoviert.
Lesen Sie hierzu auch den Artikel in der rp-online vom 12.06.2012.

Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg veranstaltet am Sonntag, 24. Juni, seine siebte Fahrradtour, zu der alle Freizeitradler recht herzlich eingeladen sind. Der Treffpunkt ist um 11 Uhr am Bauerncafé „Veltjenshof“, Schlossstraße 137. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Am Ostersonntag veranstaltete der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg wieder sein schon traditionelles Osterfeuer und wie bereits im Jahr zuvor fand die Veranstaltung auf dem Ossenberger Dorfplatz statt, wo ausschließlich Scheitholz in einer eigens dafür hergestellten Feuerschale verbrannt wurde.
Für das leibliche Wohl war mit einem Grill- und Getränkestand wieder bestens gesorgt und anders als im Vorjahr waren die Getränke auch wohltemperiert.
Auch in diesem Jahr veranstaltet der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg nach der großen Resonanz in den letzten Jahren am Ostersonntag um 19 Uhr wieder ein Osterfeuer. Wie schon im letzten Jahr findet die Veranstaltung auf dem Ossenberger Dorfplatz statt, wo ausschließlich Scheitholz in einer eigens dafür hergestellten Feuerschale verbrannt wird.
Für das leibliche Wohl ist mit einem Grill- und Getränkestand bestens gesorgt und alle anwesenden Kinder erhalten ein Osterei, solange der Vorrat reicht. Überdies können sie in einer separaten Feuerschale Stockbrot backen.
Der Heimatverein Herrlichkeit hat wie schon in den vergangenen Jahren die Organisation der Aktion "Rheinberg - gemeinsam für eine saubere Stadt" in Ossenberg übernommen.
Am vereinbarten Treffpunkt am Ossenberger Sportplatz fanden sich trotz der angenehmen Witterungsverhältnisse um 10.00 Uhr nur 20 Helferinnen und Helfer ein, um Ossenberg vom Müll zu befreien. Diese geringe Resonanz war sehr enttäuschend für die Organisatoren, zumal vorher angekündigt wurde, dass nach getaner Arbeit im Clubheim des SV Concordia Ossenberg als kleines Dankeschön für alle Teilnehmer eine Gulaschsuppe und Getränke bereitstanden, die durch ortsansässige Sponsoren und den Heimatverein finanziert wurden.
Der eine oder andere potentielle Helfer war sicherlich aus privaten oder beruflichen Gründen verhindert, aber das war garantiert nicht ursächlich für die geringe Teilnehmerzahl. Vielmehr ist der Grund wohl vor allen Dingen darin zu sehen, dass bei der Aktion, die mittlerweile zum zwölften Mal in Rheinberg durchgeführt wurde, absolut keine Nachhaltigkeit festzustellen ist. Schon kurze Zeit später sind die gerade erst gereinigten Bezirke genauso zugemüllt wie vorher und der Anfang wurde bereits gemacht, wie das Foto einer achtlos weggeworfenen Verpackung einer bekannten Fastfood-Kette belegt, das weniger als 24 Stunden nach der Säuberungsaktion auf der Werftstraße aufgenommen wurde.
Jürgen Moser kommentierte am 21.03.2012 einen gleichlautenden Artikel im Lokalkompass wie folgt:
Ich wundere mich nicht über die geringe Beteiligung, wir kämpfen mit stumpfen Waffen gegen die Müllschweine. Die Leute sind es Leid für andere den Dreck einzusammeln! Hier müssen dringend andere Lösungen her.

Kriegsende in Ossenberg, das war Titel eines Vortrages, der vom Heimatverein Herrlichkeit gemeinsam mit der VHS im Josefhaus veranstaltet wurde. Der ehemalige Wallacher Dr. Fritz Hofmann, Richard Weihofen aus Ossenberg und Waldemar Jigalin aus Russland, der 1943 nach Ossenberg kam und im Pastorat bei Pastor Blanke wohnte, schilderten eindrucksvoll ihre Erlebnisse im März 1945, als die Front das linke Rheinufer und damit auch Ossenberg erreichte. Fast 60 Zuhörer, die meisten hatten den 2. Weltkrieg mit all seinem Leid, den vielen Toten und Verletzten noch selbst erlebt, hörten gebannt zu, wie die drei über das tagelange Ausharren in den Bunkern, die nach dem schrecklichen Bombenangriff 1942 überall in Ossenberg in fieberhafter Eile von den
Nachbarschaften in Eigenleistung gebaut wurden, ihren Hunger und ihre Todesängste berichteten. Wegen der vielen Tieffliegerangriffe konnte man sich nur im Schutz der Dunkelheit auf die Straßen wagen und sogar die Beerdigungen mussten nachts stattfinden.
Die Erinnerungen an eine grausame Zeit wurden wieder lebendig und vielen Zuhörern kam es vor, als sei es nicht vor mehr als 65 Jahren, sondern erst gestern geschehen. Aber auch die Jüngeren, die den Krieg nur aus Erzählungen kennen, waren von den teilweise sehr emotionalen Berichten fasziniert.
Die Veranstaltung war durch die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins bestens vorbereitet. Hunger und Durst brauchte keiner zu leiden, denn es gab anders als im März 1945 ausreichend Kaffee, belegte Brötchen und Kuchen. Wer wollte, konnte auch noch das Buch "Kriegsende 1945 in Borth, Wallach und Ossenberg" käuflich erwerben, und viele nutzten die Gelegenheit.

Bekanntlich hat sich Ossenberg als Kreissieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ für den Landeswettbewerb qualifiziert. Mittlerweile ist der Termin der Begehung durch die Bewertungskommission bekannt gegeben worden. Sie findet am Dienstag, dem 19.06.2012, von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.
Das Vorbereitungsgremium des Heimatvereins Herrlichkeit mit Bernward Wissenberg, Hans Dröttboom, Ulrich Glanz und Wolfgang Sommer hat inzwischen einen Begehungsplan erarbeitet, der bestenfalls noch in Nuancen abgeändert wird.
Die Begehung von Ossenberg beginnt mit dem Blick vom Solvay-Kraftwerksdach auf Ossenberg. Von dort oben hat man einen guten Gesamtüberblick über Ossenberg und die angrenzenden Grünflächen.
Der weitere Ablauf wurde wie folgt festgelegt, wobei es selbstverständlich einen Ersatzplan gibt, wenn es am 19. Juni regnen sollte.
- Ossenberger Mühle - ohne Halt
- Neubaugebiet (Margaretenstraße, Hohes Feld, Pastor-Blanke-Platz) - ohne Halt
- Sportcenter Ossenberg
- Brunnen am Sportcenter - ohne Halt
- Energiesparhaus Baumbach
- Schloss Ossenberg mit Remise
- Schlosskapelle
- Sportplatz - ohne Halt
- Pumpe auf der Berkastraße - ohne Halt
- Festplatz - ohne Halt
- Dorfplatz
In der Remise, der Schlosskapelle und auf dem Dorfplatz sind Programmpunkte vorgesehen. Überdies erhalten die Mitglieder der Bewertungskommission einen Flyer, in dem die einzelnen Haltepunkte in kurzen Sätzen vorgestellt werden.
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