Ausgesprochen harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg, die jetzt im „Dorfkrug“ stattfand. Inklusive der turnusmäßigen Neuwahlen des gesamten Vorstandes wurden die neun Tagesordnungspunkte in einer Stunde abgehandelt.
Im Tätigkeitsbericht des Vorstandes erinnerte der 1. Vorsitzende Ludger Opgenorth nochmals an die Veranstaltungen des Heimatvereins. Höhepunkt war sicherlich der Weihnachtsmarkt am 8. Dezember im Schlosshof mit gleichzeitiger Schlossbesichtigung und einer Krippenausstellung in der Schlosskapelle, der mehr als 1000 Besucher anlockte. Sehr gut besucht war ebenfalls das Osterfeuer am Ostersonntag, das zum ersten Mal vom Heimatverein in Eigenregie veranstaltet wurde und erfreulicherweise auch von vielen Bewohnern des Neubaugebietes besucht wurde. Ludger Opgenorth zeigte sich auch mehr als zufrieden mit der Resonanz bei der Glühweinwanderung und der Fahrradtour.
Unter der Federführung des Heimatvereins fanden mehrere Sitzungen mit Vertretern der Ossenberger Vereine und der Stadtverwaltung Rheinberg statt, um über die Gestaltung des neuen Dorfplatzes zu diskutieren. Die erarbeiteten Vorschläge mit einem Brunnen als Highlight, in dem Stelen und Bodenfontainen miteinander verknüpft werden, sollen jetzt umgesetzt werden. Mit der Fertigstellung ist Mitte des Jahres 2009 zu rechnen.
Auch für das kommende Jahr sind wieder eine Reihe von Veranstaltungen geplant. Fest terminiert wurden bereits die Glühweinwanderung am 8. Februar und das Osterfeuer am 12. April. Überdies wird wieder ein Weihnachtsmarkt organisiert, der am 6. Dezember entweder im Schlosshof oder auf dem neuen Dorfplatz stattfindet. Geplant sind ferner nochmals eine Grubenfahrt in das Kohlebergwerk Prosper-Haniel in Bottrop wahrscheinlich im April oder Mai und die Fahrradtour, deren Termin allerdings noch nicht feststeht. Selbstverständlich beteiligt sich die Herrlichkeit Ossenberg auch im nächsten Jahr wieder mit einem Angebot am Rheinberger Ferienkompass.
Ludger Opgenorth erklärte abschließend, dass er aus persönlichen Gründen nicht mehr als Vorsitzender kandidieren wird. Er dankte ausdrücklich dem Vorstand und insbesondere seinem Vertreter Bernward Wissenberg für die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit in seiner vierjährigen Amtszeit. Der Heimatverein hat in den vier Jahren seines Bestehens schon einiges in Ossenberg bewegt, auf das man zurecht Stolz sein kann. Der Geschäftsführer Ulrich Glanz bedauerte stellvertretend für den gesamten Vorstand die Entscheidung. Auch er betonte die einvernehmliche und überaus gute Vorstandsarbeit, die sicherlich ihresgleichen sucht.
Es spricht für die gute Vorarbeit des Vorstandes und die große Harmonie der Versammlung, dass alle Wahlen einstimmig verliefen. Neuer Vorsitzender wurde Bernward Wissenberg und zum 2. Vorsitzenden wurde Hans Dröttboom gewählt. Wiedergewählt wurden Ulrich Glanz als Geschäftsführer und Dr. Gisela Irawan als Kassiererin. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Beisitzer Roland Pozun, Alexander Lehmann, Karin van de Mötter und Christine Bohnen. Zur weiteren Beisitzerin wurde Marianne Leiers gewählt.

"Herrlichkeit" und "Gemütlichkeit" heißen die beiden Heimatvereine des Rheindorfes im Schatten der Solvay. Ulrich Glanz und sein Kollege von der "Gemütlichkeit", Karl Caniels, haben gemeinsam mit den vielen anderen Vereinen im Dorf ganze Arbeit geleistet. Was Ossenberg in die Waagschale werfen kann? Caniels blättert in der offiziellen Bewerbungsbroschüre. Da sind die regen Vereine, vom Karnevals- über den Schützenverein bis hin zu Concordia Ossenberg, einem der größten Sport- und Breitenvereine am linken Niederrhein. 2200 Mitglieder hat die Concordia, rund 200 mehr als Ossenberg Einwohner hat. Das alte schöne Schloss, der wiederbepflanzte Deich, das neue schmucke Ortsschild, die Umgestaltung des Schulhofes oder das Bauernhofcafé. Und der geplante Dorfplatz vor der Kirche, mit Spielplatz, Brunnen und Platz für einen Maibaum. "Man muss immer im Gespräch bleiben", so Caniels.
Dass es noch Wünsche und Visionen für die Dorfzukunft gibt, verschweigen die Initiatoren in ihrer Bewerbung nicht. Einen Supermarkt, mehr kulturelles Angebot und noch mehr junge Familien, die sich im Dorf niederlassen, all das steht ganz oben auf der Wunschliste. Es ist nicht das erste Mal, das Ossenberg sich um den Titel bewirbt. Ganz oben auf dem Treppchen standen die Ossenberger noch nie. Mal schauen, was die nahe Zukunft bringt ...
Eine schöne Strecke abseits der Hauptrouten hatte Roland Pozun für die Radtour nach Xanten ausgewählt, zu der der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg vom Bauerncafe Veltjenshof aus losradelte.
Es war bereits die dritte und sicherlich nicht die letzte Fahrradtour, zu der die "Herrlichkeit" alle Freizeitradler eingeladen hatte. Nach einer längeren Rast in Xanten ging es schließlich zurück nach Ossenberg.
Fotos finden Sie in der Galerie.
In mehreren Sitzungen von Ossenberger Vereinsvertretern mit der Verwaltung der Stadt Rheinberg wurde unter der Federführung des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg die Gestaltung des neuen Ossenberger Dorfplatzes beschlossen.
Detailfragen werden nunmehr in einem kleineren Kreis von zwei bis drei Personen mit der Stadtverwaltung Rheinberg kurzfristig abgestimmt. Beauftragter des Heimatvereins ist Bernward Wissenberg.
Der Dorfplatz soll nach den derzeitigen Planungen im August 2009 fertiggestellt sein.
Der Heimatverein richtete zum ersten Mal in eigener Regie ein Osterfeuer aus.
Am Karsamstag war von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr eine Grünschnittannahme eingerichtet worden, wo die Ossenberger ihren unbehandelten Gartenschnitt abliefern konnten. Der Platz für das Osterfeuer war in diesem Jahr die Wiese am Ortsausgang an der Borther Straße. Bernd Thenagels, der Besitzer dieser Wiese, hatte spontan zugestimmt, als die Frage auftauchte, wo findet in diesem Jahr das Osterfeuer statt. Die Stadtverwaltung hat ein Feuer auf dem Feld der Gärtnerei Balzen nicht mehr zugelassen, da im letzten Jahr einige Beschwerden eingegangen waren.
Pünktlich um 19:00 Uhr eröffnete der Präsident Ludger Opgenorth das Osterfeuer. Mit einem Bunsenbrenner steckte er den Reisighaufen an, den die Vorstandsmitglieder tags zuvor errichtet hatten.
Für Getränke war reichlich gesorgt. Es gab für die Erwachsenen eine Flasche Bier oder auch mehr, die Kinder bekamen alle ein buntes Osterei. Gleichzeitig wurden Würstchen vom Grill angeboten.
Im Nu war der Platz um das Feuer mit Besuchern gefüllt. Nach einer überschläglichen Zählung wurde festgestellt, dass mehr als 150 Besucher gekommen waren.
Gegen 22:00 Uhr leerte sich der Platz. Das Feuer war bald heruntergebrannt. Einige Vorstandsmitglieder opferten sich und blieben bis 24:00 Uhr, bis das Feuer so klein war, dass nichts Unvorhergesehenes mehr passieren konnte.
Am anderen Morgen bedeckte nur noch Asche den Boden.
Wegen der großen Resonanz in den beiden letzten Jahren fand auch in diesem Jahr wieder eine Glühweinwanderung des Heimatvereins Herrlichkeit ins evangelische Gemeindehaus Borth-Wallach statt, zu der der Organisator Roland Pozun wieder mehr als 30 Teilnehmer begrüßen durfte.

Nach einem gemeinsamen Grünkohlessen im Cafe "Veltjenshof" wurde auf vielfachen Wunsch ganz spontan eine Besichtigung der Ossenberger Schlosskapelle durchgeführt.
Klaus Helmes, der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle, berichtete in der mehr als halbstündigen Führung über die Geschichte der Schlosskapelle, ihren zwischenzeitlichen Verfall und die liebevolle Restaurierung durch seinen Verein.
Ossenberger Vereine, Kirchenvertreter und auch die Verwaltung, so Herrlichkeit-Geschäftsführer Ulrich Glanz, waren am Donnerstag erneut zusammengekommen, um über die Gestaltung des Dorfplatzes zu reden. Im Mittelpunkt stand dabei der Brunnen. Der, sagt Glanz, solle jetzt ein Rundbrunnen werden, mit einer wellenförmigen Umrandung. In der Mitte seien drei Stelen geplant, mit Reliefs der Ossenberger Wahrzeichen: Solvay, Schloss oder Schlosskapelle und Mühle. Komplettiert werden solle das Ensemble mit der Bronzeabbildung des Ossenberger Schweins.Der Wunsch, in Ossenberg einen Dorfplatz zu bauen, existiert schon lange, sagt Bern-ward Wissenberg, zweiter Vorsitzender des Heimatvereins. Mit dem Baugebiet gegenüber der Kirche könne er jetzt Wirklichkeit werden. Denn dort an der Kirchstraße ist die Fläche für einen solchen zentralen Platz reserviert. Und zwar so, erklärt Wissenberg, dass der Zugangsbereich dem Kirchenportal gleich gegenüber liege. Bäume sollen den Dorfplatz vom benachbarten geplanten Spielplatz abgrenzen. Sitzplätze sind laut Glanz ebenfalls vorgesehen, die Stadt weiche jetzt, so sei am Donnerstag zu hören gewesen, wegen befürchteter Vandalismus-Schäden von Holz- oder Kunststoff bänken ab und tendiere zu Edelstahl. Da müsse man überlegen. Das letzte Wort, sagen die Beteiligten, hätten ohnehin Rat und Verwaltung, die Vorstellungen für den Dorfplatz seien Vorschläge für die, die die Entscheidungen träfen. Parkbuchten um die Fläche sind auch vorgesehen, in Einbahnstraßenregelung, so Glanz: Zufahrt von der Kirch-, Abfahrt auf die Graf-Luitpold-Straße. Zur Finanzierung des Ortsmittelpunktes stehe eine Solvay-Spende in Höhe von 50 000 Euro zur Verfügung.
Wofür einen Dorfplatz? Für die eine oder andere Veranstaltung, sagen die Heimatvereinsvertreter. Und wenn's der Wiederbelebung des Wochenmarktes dienen würde, der zurzeit eben nur aus einem Stand bestehe.
Eine Informationsveranstaltung für alle Ossenberger ist im Februar geplant.
Ein Wintermärchen wie im Film - man sieht in einem aufgeschlagenen Buch ein Bild von einem alten Schloss, begibt sich hinein, geht durch einen großen Torbogen und befindet sich in einer Märchenwelt. So durften sich weit über 1000 Besucher des Ossenberger Weihnachtsmarktes fühlen. Die Türen des Torbogens vom Ossenberger Schloss waren weit geöffnet, und der Weg führte die Besucher zu einem kleinen, idyllischen Weihnachtsmarkt im Schlosshof.

Der Heimatverein Herrlichkeit veranstaltete mit allen ortsansässigen Vereinen den ersten Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des Ossenberger Schlosses. Doch nicht nur das Tor war geöffnet. Wilhelm Albert Herzog von Urach und seine Gattin Karen öffneten auch die Türen zum Schloss. In vier Führungen begleitete der Herzog selbst die Besucher durchs Haus. In Trauben standen die Schaulustigen vor dem Portal und warteten auf Einlass. So auch Gisela Goldbach und ihr Enkel Aaron. Sie wohnt schon 40 Jahre im Dorf und hatte noch nie Gelegenheit, das Schloss von innen zu betrachten.
"Schon in der Vorbesprechung zum Weihnachtsmarkt hatte der Herzog vorgeschlagen, diesen auf dem Schlossgelände zu veranstalten", berichtet der Vorsitzende des Heimatvereins, Ludger Opgenorth. "Es fand vor zwei Jahren schon ein Weihnachtsmarkt rund um die Kapelle statt, aber dieser Platz stand für uns leider nicht mehr zur Verfügung". Einen schöneren Ersatz hätte man nicht finden können. Holzhütten und Pavillons reihten sich unter altem Baumbestand aneinander. Dahinter festlich illuminiert, das Schloss. Prunkstücke des Hauses sind der Rokokosaal und die wiederhergestellte Bibliothek.
Die Organisatoren hatten Aussteller aus Ossenberg und der näheren Umgebung eingeladen. Es duftete nach Glühwein; viele hübsche Handarbeiten, Kunstgewerbe und Malereien wurden angeboten.
Der Geschäftsführer des Heimatvereins Ulrich Glanz war rundrum zufrieden. "Einfach herrlich, solch ein Ambiente ist hier in der Region wohl einzigartig" Mit Blick in die Zukunft sehen die Veranstalter "ihren" Weihnachtsmarkt als wiederholenswert.
Fotos vom Weihnachtsmarkt finden Sie in der Galerie.
Ausgesprochen harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg, die jetzt im „Dorfkrug“ stattfand. Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Ludger Opgenorth wurden die acht Tagesordnungspunkte in weniger als einer Stunde abgehandelt.
Im Tätigkeitsbericht des Vorstandes erinnerte er nochmals an die Veranstaltungen des Heimatvereins. Insbesondere bei der Glühweinwanderung und der Fahrradtour waren erfreulich viele Teilnehmer zu verzeichnen. Sehr gut besucht war auch das Osterfeuer mit einem Ostereiersuchen für die Kinder.
Er berichtete weiterhin, dass mit Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rheinberg zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke zwei Bänke auf dem Rheindeich aufgestellt werden konnten.
Auch für das kommende Jahr sind wieder eine Reihe von Veranstaltungen geplant. Fest terminiert wurden bereits die Glühweinwanderung, die am 27. Januar stattfindet, eine Grubenfahrt in das Kohlebergwerk Prosper-Haniel in Bottrop am 28. April und die Fahrradtour am 13. Juli. Selbstverständlich beteiligt sich die Herrlichkeit Ossenberg auch im kommenden Jahr wieder mit einem Angebot am Rheinberger Ferienkompass.
Leider ist das Osterfeuer am bisherigen Ort nicht mehr möglich. Der Vorstand ist aber zuversichtlich, dass ein anderer Veranstaltungsort gefunden wird.
Einen breiten Raum nahm die Vorstellung des Ossenberger Weihnachtsmarktes mit gleichzeitiger Krippenausstellung in der Schlosskapelle ein, der am 8. Dezember von 15 bis 20 Uhr im Ossenberger Schlosshof stattfindet. Eine Besonderheit hierbei sind die Schlossführungen, die von Herzog von Urach persönlich durchgeführt werden.
Neben Anneliese Larmann, die noch für ein weiteres Jahr im Amt ist, wurde Theo Leiers für zwei Jahre einstimmig zum Kassenprüfer gewählt.
Die Stiftung der Sparkasse Rheinberg zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke hat dem Heimatverein Herrlichkeit 1300,00 Euro zur Errichtung einer Sitzgruppe auf dem Rheindeich zukommen lassen.
Nachdem die Bänke mit dem zugehörigen Abfallbehälter inzwischen vom Deichverband Orsoy in Höhe des Binnefeldweges aufgestellt und fest verankert worden waren, wurden sie jetzt im Beisein von Frank Rainer Laake (Sparkasse am Niederhein) und Hermann Gehnen (Deichverband Orsoy) der Öffentlichkeit offiziell übergeben.
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