Der Heimatverein richtete zum ersten Mal in eigener Regie ein Osterfeuer aus.
Am Karsamstag war von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr eine Grünschnittannahme eingerichtet worden, wo die Ossenberger ihren unbehandelten Gartenschnitt abliefern konnten. Der Platz für das Osterfeuer war in diesem Jahr die Wiese am Ortsausgang an der Borther Straße. Bernd Thenagels, der Besitzer dieser Wiese, hatte spontan zugestimmt, als die Frage auftauchte, wo findet in diesem Jahr das Osterfeuer statt. Die Stadtverwaltung hat ein Feuer auf dem Feld der Gärtnerei Balzen nicht mehr zugelassen, da im letzten Jahr einige Beschwerden eingegangen waren.
Pünktlich um 19:00 Uhr eröffnete der Präsident Ludger Opgenorth das Osterfeuer. Mit einem Bunsenbrenner steckte er den Reisighaufen an, den die Vorstandsmitglieder tags zuvor errichtet hatten.
Für Getränke war reichlich gesorgt. Es gab für die Erwachsenen eine Flasche Bier oder auch mehr, die Kinder bekamen alle ein buntes Osterei. Gleichzeitig wurden Würstchen vom Grill angeboten.
Im Nu war der Platz um das Feuer mit Besuchern gefüllt. Nach einer überschläglichen Zählung wurde festgestellt, dass mehr als 150 Besucher gekommen waren.
Gegen 22:00 Uhr leerte sich der Platz. Das Feuer war bald heruntergebrannt. Einige Vorstandsmitglieder opferten sich und blieben bis 24:00 Uhr, bis das Feuer so klein war, dass nichts Unvorhergesehenes mehr passieren konnte.
Am anderen Morgen bedeckte nur noch Asche den Boden.
Wegen der großen Resonanz in den beiden letzten Jahren fand auch in diesem Jahr wieder eine Glühweinwanderung des Heimatvereins Herrlichkeit ins evangelische Gemeindehaus Borth-Wallach statt, zu der der Organisator Roland Pozun wieder mehr als 30 Teilnehmer begrüßen durfte.

Nach einem gemeinsamen Grünkohlessen im Cafe "Veltjenshof" wurde auf vielfachen Wunsch ganz spontan eine Besichtigung der Ossenberger Schlosskapelle durchgeführt.
Klaus Helmes, der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Schlosskapelle, berichtete in der mehr als halbstündigen Führung über die Geschichte der Schlosskapelle, ihren zwischenzeitlichen Verfall und die liebevolle Restaurierung durch seinen Verein.
Ossenberger Vereine, Kirchenvertreter und auch die Verwaltung, so Herrlichkeit-Geschäftsführer Ulrich Glanz, waren am Donnerstag erneut zusammengekommen, um über die Gestaltung des Dorfplatzes zu reden. Im Mittelpunkt stand dabei der Brunnen. Der, sagt Glanz, solle jetzt ein Rundbrunnen werden, mit einer wellenförmigen Umrandung. In der Mitte seien drei Stelen geplant, mit Reliefs der Ossenberger Wahrzeichen: Solvay, Schloss oder Schlosskapelle und Mühle. Komplettiert werden solle das Ensemble mit der Bronzeabbildung des Ossenberger Schweins.Der Wunsch, in Ossenberg einen Dorfplatz zu bauen, existiert schon lange, sagt Bern-ward Wissenberg, zweiter Vorsitzender des Heimatvereins. Mit dem Baugebiet gegenüber der Kirche könne er jetzt Wirklichkeit werden. Denn dort an der Kirchstraße ist die Fläche für einen solchen zentralen Platz reserviert. Und zwar so, erklärt Wissenberg, dass der Zugangsbereich dem Kirchenportal gleich gegenüber liege. Bäume sollen den Dorfplatz vom benachbarten geplanten Spielplatz abgrenzen. Sitzplätze sind laut Glanz ebenfalls vorgesehen, die Stadt weiche jetzt, so sei am Donnerstag zu hören gewesen, wegen befürchteter Vandalismus-Schäden von Holz- oder Kunststoff bänken ab und tendiere zu Edelstahl. Da müsse man überlegen. Das letzte Wort, sagen die Beteiligten, hätten ohnehin Rat und Verwaltung, die Vorstellungen für den Dorfplatz seien Vorschläge für die, die die Entscheidungen träfen. Parkbuchten um die Fläche sind auch vorgesehen, in Einbahnstraßenregelung, so Glanz: Zufahrt von der Kirch-, Abfahrt auf die Graf-Luitpold-Straße. Zur Finanzierung des Ortsmittelpunktes stehe eine Solvay-Spende in Höhe von 50 000 Euro zur Verfügung.
Wofür einen Dorfplatz? Für die eine oder andere Veranstaltung, sagen die Heimatvereinsvertreter. Und wenn's der Wiederbelebung des Wochenmarktes dienen würde, der zurzeit eben nur aus einem Stand bestehe.
Eine Informationsveranstaltung für alle Ossenberger ist im Februar geplant.
Ein Wintermärchen wie im Film - man sieht in einem aufgeschlagenen Buch ein Bild von einem alten Schloss, begibt sich hinein, geht durch einen großen Torbogen und befindet sich in einer Märchenwelt. So durften sich weit über 1000 Besucher des Ossenberger Weihnachtsmarktes fühlen. Die Türen des Torbogens vom Ossenberger Schloss waren weit geöffnet, und der Weg führte die Besucher zu einem kleinen, idyllischen Weihnachtsmarkt im Schlosshof.

Der Heimatverein Herrlichkeit veranstaltete mit allen ortsansässigen Vereinen den ersten Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des Ossenberger Schlosses. Doch nicht nur das Tor war geöffnet. Wilhelm Albert Herzog von Urach und seine Gattin Karen öffneten auch die Türen zum Schloss. In vier Führungen begleitete der Herzog selbst die Besucher durchs Haus. In Trauben standen die Schaulustigen vor dem Portal und warteten auf Einlass. So auch Gisela Goldbach und ihr Enkel Aaron. Sie wohnt schon 40 Jahre im Dorf und hatte noch nie Gelegenheit, das Schloss von innen zu betrachten.
"Schon in der Vorbesprechung zum Weihnachtsmarkt hatte der Herzog vorgeschlagen, diesen auf dem Schlossgelände zu veranstalten", berichtet der Vorsitzende des Heimatvereins, Ludger Opgenorth. "Es fand vor zwei Jahren schon ein Weihnachtsmarkt rund um die Kapelle statt, aber dieser Platz stand für uns leider nicht mehr zur Verfügung". Einen schöneren Ersatz hätte man nicht finden können. Holzhütten und Pavillons reihten sich unter altem Baumbestand aneinander. Dahinter festlich illuminiert, das Schloss. Prunkstücke des Hauses sind der Rokokosaal und die wiederhergestellte Bibliothek.
Die Organisatoren hatten Aussteller aus Ossenberg und der näheren Umgebung eingeladen. Es duftete nach Glühwein; viele hübsche Handarbeiten, Kunstgewerbe und Malereien wurden angeboten.
Der Geschäftsführer des Heimatvereins Ulrich Glanz war rundrum zufrieden. "Einfach herrlich, solch ein Ambiente ist hier in der Region wohl einzigartig" Mit Blick in die Zukunft sehen die Veranstalter "ihren" Weihnachtsmarkt als wiederholenswert.
Fotos vom Weihnachtsmarkt finden Sie in der Galerie.
Ausgesprochen harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg, die jetzt im „Dorfkrug“ stattfand. Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Ludger Opgenorth wurden die acht Tagesordnungspunkte in weniger als einer Stunde abgehandelt.
Im Tätigkeitsbericht des Vorstandes erinnerte er nochmals an die Veranstaltungen des Heimatvereins. Insbesondere bei der Glühweinwanderung und der Fahrradtour waren erfreulich viele Teilnehmer zu verzeichnen. Sehr gut besucht war auch das Osterfeuer mit einem Ostereiersuchen für die Kinder.
Er berichtete weiterhin, dass mit Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rheinberg zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke zwei Bänke auf dem Rheindeich aufgestellt werden konnten.
Auch für das kommende Jahr sind wieder eine Reihe von Veranstaltungen geplant. Fest terminiert wurden bereits die Glühweinwanderung, die am 27. Januar stattfindet, eine Grubenfahrt in das Kohlebergwerk Prosper-Haniel in Bottrop am 28. April und die Fahrradtour am 13. Juli. Selbstverständlich beteiligt sich die Herrlichkeit Ossenberg auch im kommenden Jahr wieder mit einem Angebot am Rheinberger Ferienkompass.
Leider ist das Osterfeuer am bisherigen Ort nicht mehr möglich. Der Vorstand ist aber zuversichtlich, dass ein anderer Veranstaltungsort gefunden wird.
Einen breiten Raum nahm die Vorstellung des Ossenberger Weihnachtsmarktes mit gleichzeitiger Krippenausstellung in der Schlosskapelle ein, der am 8. Dezember von 15 bis 20 Uhr im Ossenberger Schlosshof stattfindet. Eine Besonderheit hierbei sind die Schlossführungen, die von Herzog von Urach persönlich durchgeführt werden.
Neben Anneliese Larmann, die noch für ein weiteres Jahr im Amt ist, wurde Theo Leiers für zwei Jahre einstimmig zum Kassenprüfer gewählt.
Die Stiftung der Sparkasse Rheinberg zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke hat dem Heimatverein Herrlichkeit 1300,00 Euro zur Errichtung einer Sitzgruppe auf dem Rheindeich zukommen lassen.
Nachdem die Bänke mit dem zugehörigen Abfallbehälter inzwischen vom Deichverband Orsoy in Höhe des Binnefeldweges aufgestellt und fest verankert worden waren, wurden sie jetzt im Beisein von Frank Rainer Laake (Sparkasse am Niederhein) und Hermann Gehnen (Deichverband Orsoy) der Öffentlichkeit offiziell übergeben.
18 Teilnehmer nahmen an der zweiten Radtour des Heimatvereins Herrlichkeit teil, die wieder von Roland Pozun organisiert wurde.
Bilder sind in der Galerie hinterlegt.
Was für ein Abenteuer! Die Kinder, die das Ferienkompass-Angebot des Ossenberger Heimatvereins Herrlichkeit nutzten, kamen aus dem Staunen nicht heraus. Die 15 Kids zwischen sieben und zwölf Jahren durften einen Nachmittag lang in die geheime Welt von Harry Potter und Co. eintauchen. Ein Abenteuerparcours in der alten Rossmühle an der Kamper Straße in Rheinberg machte diesen Ausflug möglich. „Man fühlt sich auch etwas wie Harry Potter“ sagen Marvin und Felix ( beide 8). Die Freunde sind von den engen unterirdischen Gängen und dem gruseligen Ambiente des alten Gemäuers ganz begeistert. Die vielen Antiquitäten und Kerzen taten ihr Übriges.
Reinhard Hug, der in der Rossmühle die alten Schätzchen zum Verkauf anbietet, führte den zauberhaften Parcours durch die Katakomben an. Und die Kinder mussten Aufgaben erfüllen. “Jana greif doch mal in die Kiste“ ermutigt Hug das Mädchen. Jana (10) sollte den Inhalt erfühlen. „ Fühlt sich wie ein Fell an“, meinte sie. Auch die gleichaltrige Linda traut sich und greift in die große Kiste.

Es könnte ein Werwolf oder ein Hund sein, raten Jana und Linda. Als die Kiste geöffnet wird, ist das tierische Wesen verschwunden. Doch etwas anderes erblicken die Kids. „Ein Geheimweg“, schreien die kleinen Abenteurer. Nacheinander klettern sie in die Kiste, folgen dem Gang. Eine Etage höher kommen sie wieder raus. „Das macht riesig Spaß“ sagt Ferris .
Das Gruselabenteuer ist viel zu schnell vorbei. Hannah (9) freut sich über die Abschlussaktion: „Stockbrot backen und grillen.“
"Die drei Verkehrsinseln auf der Graf-Luitpold-Straße machen einen sehr ungepflegten Eindruck und sind vielen Ossenbergern daher ein Dorn im Auge," sagt Ulrich Glanz, Geschäftsführer des Heimatvereins Herrlichkeit. Der Vorstand habe deshalb beschlossen, mit allen abkömmlichen Vorstandsmitgliedern am Samstag, 14. Juli, um 10 Uhr mit Hacke und Spaten anzutreten, um der Verkehrsinsel am "Dorfkrug" ein ansprechendes Äußeres zu geben. Allerdings, so betonte Ulrich Glanz, würde aber eine dauerhafte Pflege den Verein personell überfordern. "Wir möchten vielmehr einen Anstoß geben und hoffen darauf, dass wir zum Beispiel in anderen Vereinen oder Nachbarschaften Nachahmer finden, die dann durch regelmäßige Arbeitseinsätze dafür Sorge tragen, dass die Inseln in Zukunft ein schöner Blickfang sind." Zudem würde sich der Vorstand sehr freuen, wenn sich weitere Vereinsmitglieder und Ossenberger Bürgerinnen und Bürger an unserer Aktion beteiligen würden, hofft Glanz auf viele Mitstreiter.
„Was Besseres hätte uns nicht passieren können“, so unisono der 1. Vorsitzende Ludger Opgenorth und der Geschäftsführer Ulrich Glanz vom Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg, als Herzog Wilhelm von Urach, selbst Beisitzer im Heimatverein, den Hof des Ossenberger Schlosses als Standort für einen Weihnachtsmarkt vorschlug.
Nun dürfen sich die Besucher des Ossenberger Weihnachtsmarktes am 8. Dezember zwischen 15 und 20 Uhr auf ein vielfältiges Programm freuen.
Ossenberger Vereine und Organisationen bieten u.a. Drechselarbeiten, Holz- und Schnitzkunst sowie Tiffany-Artikel an. In der benachbarten Schlosskapelle findet überdies eine Krippenausstellung statt.
Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch bestens gesorgt. So sind neben anderen Spezialitäten Räucherfisch, Grünkohl mit Mettwurst, Gegrilltes und Reibekuchen ebenso im Angebot wie Glühwein und diverse andere Getränke.
Verschiedene musikalische Auftritte sind ebenfalls im Programm, wobei auf Musik von Tonträgern bewusst verzichtet wird.
Eine Besonderheit werden aber die vom Schlossherrn persönlich angebotenen Schlossführungen sein.
Das Vorbereitungsgremium für den Weihnachtsmarkt:
(von links nach rechts) Alex Lehmann, Christine Bohnen, Ulrich Glanz, Ludger Opgenorth, Herzog Wilhelm von Urach, Bernward Wissenberg und Roland Pozun
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