Nun ist er fest installiert – der Heimatverein „Herrlichkeit“ Ossenberg. Knapp zwei Monate nach der Gründungsversammlung fand nun mit 40 Teilnehmern die erste Jahreshauptversammlung statt, in der der Vorstand einstimmig bestätigt und Ilse Hennerkes als zusätzliche Beisitzerin gewählt wurde.
Die vom Vorstand inzwischen erarbeitete und vom Amtsgericht geprüfte Satzung wurde nach kleineren Änderungen verabschiedet. Damit sollte der Eintragung des neuen Vereins in das Vereinsregister und die Gemeinnützigkeit nichts mehr im Wege stehen.
Auch der Jahresbeitrag wurde definitiv festgelegt. Er beläuft sich auf erträgliche sechs Euro für Einzelpersonen und zwölf Euro für Gruppen.
„Herrlichkeit Ossenberg“ heißt der neue Verein, die jetzt im Kreis von 25 interessierten Bürgern aus der Taufe gehoben wurde. Mit der Namensgebung greift man eine historische Bezeichnung des Rheinberger Ortsteils wieder auf.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Ludger Opgenorth gewählt. Sein Stellvertreter ist Bernward Wissenberg, der auch Hauptinitiator der Vereinsgründung ist, die im zweiten Anlauf endlich zustande kam. Das Amt des Geschäftsführers übernahm Ulrich Glanz und die Kassenführung liegt in den Händen von Dr. Gisela Irawan. Im erweiterten Vorstand sind Dieter Perz, Wilhelm Herzog von Urach und Karin van de Mötter als Beisitzer vertreten. Kassenprüfer sind Friedhelm Börgmann und Klaus Helmes.
Zunächst strebt der neue Verein die Eintragung ins Vereinsregister sowie die Anerkennung der Gemeinnützigkeit an. Dazu will sich der Vorstand in seiner ersten Sitzung mit den Details einer Satzung befassen, die im November der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden soll.
Es ist vorgesehen, dass sowohl Einzelpersonen als auch Nachbarschaften, Vereine und Organisationen der „Herrlichkeit Ossenberg“ beitreten können. Als Jahresbeiträge sind sechs Euro für Einzelpersonen und zwölf Euro für Gruppen im Gespräch.
Der Verein hat sich bereits erste Ziele gesetzt. Er möchte an der Gestaltung des geplanten Dorfmittelpunktes mitwirken. Außerdem ist eine rege Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen vorgesehen, wobei man auch für bessere Terminabsprachen untereinander sorgen will.
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