Alexander Lehmann, Beisitzer im Vorstand des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg, hat zwei Begrüßungsschilder aus Bergahorn mit der Inschrift „Willkommen in Ossenberg“ geschnitzt, die jetzt an der K 14 im Bereich der Ossenberger Ortseingänge im Rahmen des Bürgerfestes unter musikalischer Begleitung durch den Fanfarenzug Ossenberg unter der Leitung von Steffen Wardemann und im Beisein des Ortsvorstehers Jakob Schattmann eingeweiht wurden.
Durch eigene finanzielle Mittel des erst Ende 2004 gegründeten Vereins waren die Begrüßungsschilder in dieser aufwendigen Form allerdings nicht zu finanzieren, und der Heimatverein bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Sponsoren.
Spontan hatte Marianne Leiers, als der Entwurf für die Begrüßungsschilder erstmalig vorgestellt wurde, 200,00 Euro gespendet. Jeweils 1000,00 Euro steuerten die Volksbank Niederrhein und der Förderverein des Stadtmarketing Rheinberg bei. Die Anschlusskosten für die Beleuchtung des Schildes an der Solvay - Werkseinfahrt wurden schließlich von der Solvay Infra GmbH übernommen.
Sämtliche zusätzlichen Holzarbeiten wie die Halterungen und Überdachungen wurden von Hubert Tepass erledigt. Besonders aufwändig wurden die Dächer gestaltet, die durch den Dachdeckermeister Hubert Kluth aus Alpen – Menzelen mit einem Kupferdach versehen wurden. Damit die Begrüßungsschilder auch bei Dunkelheit gut zu sehen sind, werden sie mit Pflastersteinbodenleuchten angestrahlt, die Jörg Brinkhoff unentgeltlich installiert hat.
Alle weiteren Arbeiten wie die notwendigen Pflasterarbeiten wurden von den Vorstandsmitgliedern und Freunden des Vereins in Eigenleistung durchgeführt.
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Eine erfreulich gute Resonanz erfuhr die 1. Glühweinwanderung des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg. Bei bestem Winterwetter trafen sich 37 Personen auch aus der näheren Umgebung wie Lüttingen, Alpen und Menzelen am Cafe Veltjenshof, um gemeinsam die sieben Kilometer lange Strecke zu erwandern, die von Roland Pozun erarbeitet wurde.
Auf halber Strecke wurde im ev. Gemeindehaus Wallach eine Rast mit Glühwein, nichtalkoholischen Getränken und Chrisstollen eingelegt, bevor es dann wieder zum Startpunkt zurückging, wo der Wandertag mit einer Gulaschsuppe in gemütlicher Runde ausklang.
Alle Teilnehmer waren sich anschließend darüber einig, dass die Wanderung auf jeden Fall wiederholt werden soll.
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Ausgesprochen harmonisch verlief die zweite Jahreshauptversammlung des vor einem Jahr gegründeten Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg im Dorfkrug.
Einige Vorhaben wie der Ossenberger Wochenmarkt sind bereits umgesetzt worden. Ausgesprochen schwierig gestaltet sich aber die Einrichtung eines geeigneten Raumes für die offene Jugendarbeit.
Der Geschäftsführer Ulrich Glanz stellte die geplanten Vorhaben für das Jahr 2006 vor. Am 15. Januar soll eine Glühweinwanderung angeboten werden und im Frühjahr ist eine Führung durch den Landesjagdverband geplant. Im Sommer steht dann schließlich noch eine Fahrradtour auf dem Programm.
Außerdem werden an den Ortseingängen an der Kreisstraße 14 zwei hölzerne Begrüßungsschilder angebracht, die Alex Lehmann, der während der Sitzung für den ausgeschiedenen Dieter Perz zum Beisitzer gewählt wurde, schnitzen wird. Die Materialkosten hierfür wurden spontan von Marianne Leiers gespendet. Die anwesenden Mitglieder einigten sich darauf, dass die Schilder mit dem Text „Willkommen in Ossenberg“ und dem Ossenberger Wappen versehen werden.
Bereits fertig ist ein Stammtischwappen, das Lehmann während der Versammlung überreichte.
Die Korrektur der Vereinssatzung stand im Mittelpunkt der außerordentlichen Mitgliederversammlung, zu der der Vorsitzende des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg, Ludger Opgenorth, rund 20 Mitstreiter begrüßen konnte. Dabei ging es um die Forderung des Finanzamtes, nicht nur die Ziele der Gemeinschaft in der Satzung zu formulieren, sondern auch aufzuzeigen, auf welche Weise sie erreicht werden sollen.
Im überarbeiteten Text, den die Versammlung einstimmig verabschiedete, ist nun detailliert aufgeführt, dass der junge Verein Heimatabende, Vorträge zur lokalen Historie und auch Führungen plant. Außerdem gibt es erste Überlegungen zur Einrichtung eines Heimatmuseums, das aber so schnell sicherlich nicht zu realisieren sein wird.
Erweitert wurde die Riege der Beisitzer, der jetzt auch Roland Pozun angehört.
Nach der Versammlung, die in der Rekordzeit von zehn Minuten beendet war, traf man sich noch zum Stammtisch. Hier war in erster Linie der geplante Wochenmarkt ein Thema, der künftig donnerstags stattfinden soll.
Nun ist er fest installiert – der Heimatverein „Herrlichkeit“ Ossenberg. Knapp zwei Monate nach der Gründungsversammlung fand nun mit 40 Teilnehmern die erste Jahreshauptversammlung statt, in der der Vorstand einstimmig bestätigt und Ilse Hennerkes als zusätzliche Beisitzerin gewählt wurde.
Die vom Vorstand inzwischen erarbeitete und vom Amtsgericht geprüfte Satzung wurde nach kleineren Änderungen verabschiedet. Damit sollte der Eintragung des neuen Vereins in das Vereinsregister und die Gemeinnützigkeit nichts mehr im Wege stehen.
Auch der Jahresbeitrag wurde definitiv festgelegt. Er beläuft sich auf erträgliche sechs Euro für Einzelpersonen und zwölf Euro für Gruppen.
„Herrlichkeit Ossenberg“ heißt der neue Verein, die jetzt im Kreis von 25 interessierten Bürgern aus der Taufe gehoben wurde. Mit der Namensgebung greift man eine historische Bezeichnung des Rheinberger Ortsteils wieder auf.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Ludger Opgenorth gewählt. Sein Stellvertreter ist Bernward Wissenberg, der auch Hauptinitiator der Vereinsgründung ist, die im zweiten Anlauf endlich zustande kam. Das Amt des Geschäftsführers übernahm Ulrich Glanz und die Kassenführung liegt in den Händen von Dr. Gisela Irawan. Im erweiterten Vorstand sind Dieter Perz, Wilhelm Herzog von Urach und Karin van de Mötter als Beisitzer vertreten. Kassenprüfer sind Friedhelm Börgmann und Klaus Helmes.
Zunächst strebt der neue Verein die Eintragung ins Vereinsregister sowie die Anerkennung der Gemeinnützigkeit an. Dazu will sich der Vorstand in seiner ersten Sitzung mit den Details einer Satzung befassen, die im November der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden soll.
Es ist vorgesehen, dass sowohl Einzelpersonen als auch Nachbarschaften, Vereine und Organisationen der „Herrlichkeit Ossenberg“ beitreten können. Als Jahresbeiträge sind sechs Euro für Einzelpersonen und zwölf Euro für Gruppen im Gespräch.
Der Verein hat sich bereits erste Ziele gesetzt. Er möchte an der Gestaltung des geplanten Dorfmittelpunktes mitwirken. Außerdem ist eine rege Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen vorgesehen, wobei man auch für bessere Terminabsprachen untereinander sorgen will.
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