19.04.2013 Ein Trio hält den Dorfplatz sauber
Seit seiner Einweihung im Jahr 2009 säuberten Arnold Bouß und Günter Trapp einmal wöchentlich den Ossenberger Dorfplatz, bis sie Ende des vergangenen Jahres ihre ehrenamtliche Arbeit aus gesundheitlichen Gründen einstellen mussten.
Mit Johannes und Klaus Helmes sowie Egon Heiß haben sich jetzt drei Ossenberger gefunden, die diese Säuberungs- und Pflegearbeiten fortführen.
Lesen Sie hierzu den Bericht „Ein Trio hält den Dorfplatz sauber“ in der RP-ONLINE vom 19.04.2013.
Neue Aufgaben für Steffen Wardemann
Auf eine zehnjährige erfolgreiche Tätigkeit als Dirigent des Musikzugs Darfeld im Landkreis Coesfeld kann nun Frank Droppelmann zurückblicken. Zahlreiche Konzerte sowie Schützenfeste und andere Termine wurden unter seiner Leitung jedes Jahr erneut erfolgreich und mit viel Fleiß und Mühe gemeistert. Nun legte er den Taktstock aus familiären und beruflichen Gründen nieder.
Helfen wird dabei das "DARIUS-Projekt", das Kinder an die (Blas-)Musik heranführen soll. Durch verschiedene Veranstaltungen sollen Kinder mit Musik in Berührung kommen, Instrumente selbst ausprobieren und Musik entdecken können. Die verschiedenen Facetten der symphonischen Blasmusik sollen die Kinder hörend, sehend und musizierend erleben können.
Um neben dem Spaß an der Musik, den die "DARIUS-Kids" auf ihren Entdeckungsreisen gewinnen sollen, auch die Qualität zu gewährleisten, wird das Projekt unter musikpädagogischen Aspekten geplant und ausgeführt.
Auf eine zehnjährige erfolgreiche Tätigkeit als Dirigent des Musikzugs Darfeld im Landkreis Coesfeld kann nun Frank Droppelmann zurückblicken. Zahlreiche Konzerte sowie Schützenfeste und andere Termine wurden unter seiner Leitung jedes Jahr erneut erfolgreich und mit viel Fleiß und Mühe gemeistert. Nun legte er den Taktstock aus familiären und beruflichen Gründen nieder.Verabschiedet hat sich Droppelmann mit einem ganz besonderen Geschenk. Durch eine neue, von ihm gesponserte Marschpauke bringt der jetzige Ex-Dirigent zum Ausdruck, wie sehr ihm der Musikzug immer noch am Herzen liegt.
Amtsnachfolger ist der 23 jährige Student Steffen Wardemann. Der erste Vorsitzende des Musikzugs Ralf Michgehl nahm mit ihm die ersten Kontakte auf und nach einem Probedirigat waren sich alle Mitglieder schnell einig, dass Wardemann „der Neue“ wird. Er überzeugte die Musiker durch sein weitgreifendes musikalisches Wissen und durch seine offene und sympathische Art.
Wardemann stammt aus Rheinberg-Ossenberg, war hier Messdiener und in der freiwilligen Feuerwehr und ist noch bestens bekannt als musikalischer Leiter des Fanfarenzuges Ossenberg. Er studiert seit 2009 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Informatik und Musikpädagogik, spielt seit vielen Jahren Trompete und hat in seinem jungen Alter bereits vielfältige Erfahrungen im Bereich der Musik gesammelt. So ist er zum Beispiel Leiter verschiedener Workshops und Lehrgänge, Trompetenausbilder und unterstützt namenhafte Orchester und Ensembles mit seinem Können.
Wardemann stammt aus Rheinberg-Ossenberg, war hier Messdiener und in der freiwilligen Feuerwehr und ist noch bestens bekannt als musikalischer Leiter des Fanfarenzuges Ossenberg. Er studiert seit 2009 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Informatik und Musikpädagogik, spielt seit vielen Jahren Trompete und hat in seinem jungen Alter bereits vielfältige Erfahrungen im Bereich der Musik gesammelt. So ist er zum Beispiel Leiter verschiedener Workshops und Lehrgänge, Trompetenausbilder und unterstützt namenhafte Orchester und Ensembles mit seinem Können.
Mitentscheidend für seine Zusage, den Musikzug Darfeld zu dirigieren, war die recht ausgewogene Besetzung der verschiedenen Instrumente und die Generationenvielfalt. „Das zeigt, dass der Verein gut strukturiert ist und die Jugendarbeit dort eine große Rolle spielt. Mein Ziel ist es, noch mehr Kinder und Jugendliche an ein Instrument heranzuführen und den Spaß an der Musik in ihnen zu wecken", so der 23 Jährige.
Helfen wird dabei das "DARIUS-Projekt", das Kinder an die (Blas-)Musik heranführen soll. Durch verschiedene Veranstaltungen sollen Kinder mit Musik in Berührung kommen, Instrumente selbst ausprobieren und Musik entdecken können. Die verschiedenen Facetten der symphonischen Blasmusik sollen die Kinder hörend, sehend und musizierend erleben können.
Um neben dem Spaß an der Musik, den die "DARIUS-Kids" auf ihren Entdeckungsreisen gewinnen sollen, auch die Qualität zu gewährleisten, wird das Projekt unter musikpädagogischen Aspekten geplant und ausgeführt.
Auch als Dirigent des Fanfarencorps Raesfeld ist Wardemann ab April tätig.
06.04.2013 Benefizkonzert mit Willi Tigler
Willi Tigler, ein Ossenberger Urgestein und Gründungsmitglied des Heimatvereins Herrlichkeit, hatte zu einem Benefizkonzert in die Schloßschänke eingeladen und (fast) alle sind gekommen.
Auf jeden Fall war die gemütliche Gaststätte proppenvoll und die Besucher brauchten ihr Kommen wirklich nicht zu bereuen. Songs aus den 60er, 70er und 80 er Jahren standen auf dem Programm und nicht nur die ältere Generation, die sich für ein paar Stunden in ihre Jugendzeit zurückversetzt fühlte, war von den gekonnt vorgetragenen Songs der Beatles, der Rolling Stones oder von Neil Diamond restlos begeistert.
Willi Tigler machte kaum eine Pause, und wenn er sich zwischendurch doch einmal ein Bierchen und eine Zigarette gönnte, sprang Peter Löper in die Bresche, mit dem er dann nach fast vier Stunden noch einige Lieder im Duett zum Besten gab.
Willi Tigler, ein Ossenberger Urgestein und Gründungsmitglied des Heimatvereins Herrlichkeit, hatte zu einem Benefizkonzert in die Schloßschänke eingeladen und (fast) alle sind gekommen. Auf jeden Fall war die gemütliche Gaststätte proppenvoll und die Besucher brauchten ihr Kommen wirklich nicht zu bereuen. Songs aus den 60er, 70er und 80 er Jahren standen auf dem Programm und nicht nur die ältere Generation, die sich für ein paar Stunden in ihre Jugendzeit zurückversetzt fühlte, war von den gekonnt vorgetragenen Songs der Beatles, der Rolling Stones oder von Neil Diamond restlos begeistert.
Willi Tigler machte kaum eine Pause, und wenn er sich zwischendurch doch einmal ein Bierchen und eine Zigarette gönnte, sprang Peter Löper in die Bresche, mit dem er dann nach fast vier Stunden noch einige Lieder im Duett zum Besten gab.Der Eintritt war frei, aber jeder durfte für die Kinder-Palliativstation des St.Marien-Hospitals in Wesel spenden und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Der bereitgestellte Sektkübel füllte sich im Laufe des Abends zunehmend mit kleineren und größeren Geldscheinen.
Bilder vom Konzert gibt es in unserer Galerie.
Bilder vom Konzert gibt es in unserer Galerie.
31.03.2013 Winterliche Temperaturen beim Osterfeuer

Es war bitterkalt, aber dennoch war der Ossenberger Dorfplatz beim Osterfeuer des Heimatvereins Herrlichkeit wider Erwarten recht gut gefüllt, auch wenn die Besucherzahlen der Vorjahre nicht ganz erreicht wurden.
Für das leibliche Wohl war mit einem Grill- und Getränkestand wieder bestens gesorgt. Reißenden Absatz fand der Glühwein mit oder ohne Schuss, der wegen der winterlichen Temperaturen noch kurzfristig auf die Getränkekarte genommen wurde. Aber auch der Grillstand, den die trotz der drei Grills immer noch frierenden Achim Roes und Ulrich Glanz betreuten, war gut frequentiert.

Es war bitterkalt, aber dennoch war der Ossenberger Dorfplatz beim Osterfeuer des Heimatvereins Herrlichkeit wider Erwarten recht gut gefüllt, auch wenn die Besucherzahlen der Vorjahre nicht ganz erreicht wurden.
Für das leibliche Wohl war mit einem Grill- und Getränkestand wieder bestens gesorgt. Reißenden Absatz fand der Glühwein mit oder ohne Schuss, der wegen der winterlichen Temperaturen noch kurzfristig auf die Getränkekarte genommen wurde. Aber auch der Grillstand, den die trotz der drei Grills immer noch frierenden Achim Roes und Ulrich Glanz betreuten, war gut frequentiert.
29.03.2013 Glühwein beim Osterfeuer
Auch über Ostern bleiben die Temperaturen winterlich kalt und dem hat der Vorstand des Heimatvereins Herrlichkeit jetzt Rechnung getragen. Beim Ossenberger Osterfeuer werden nicht nur Kaltgetränke wie Bier und Cola, sondern zum ersten Mal auch Glühwein angeboten, damit man sich auch ein bisschen von Innen aufwärmen kann.
Auch über Ostern bleiben die Temperaturen winterlich kalt und dem hat der Vorstand des Heimatvereins Herrlichkeit jetzt Rechnung getragen. Beim Ossenberger Osterfeuer werden nicht nur Kaltgetränke wie Bier und Cola, sondern zum ersten Mal auch Glühwein angeboten, damit man sich auch ein bisschen von Innen aufwärmen kann.
Osterfeuer findet wieder statt
Auch in diesem Jahr veranstaltet der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg nach der großen Resonanz in den letzten Jahren am Ostersonntag um 19 Uhr wieder ein Osterfeuer. Wie schon im letzten Jahr findet die Veranstaltung auf dem Ossenberger Dorfplatz statt, wo ausschließlich Scheitholz in einer eigens dafür hergestellten Feuerschale verbrannt wird.
Für das leibliche Wohl ist mit einem Grill- und Getränkestand bestens gesorgt und alle anwesenden Kinder erhalten ein Osterei, solange der Vorrat reicht. Überdies können sie in einer separaten Feuerschale Stockbrot backen.
07.03.2013 Müllsammelaktion fällt aus
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg wollte sich auch in diesem Jahr wieder an der Müllsammelaktion „Rheinberg -gemeinsam für eine saubere Stadt“ beteiligen, die am 16. März stattfinden sollte. Da in der Vergangenheit die Teilnehmerzahlen in Ossenberg rückläufig waren, wollte sich der Verein darauf beschränken, den Ossenberger Dorfplatz gründlich zu reinigen.
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg wollte sich auch in diesem Jahr wieder an der Müllsammelaktion „Rheinberg -gemeinsam für eine saubere Stadt“ beteiligen, die am 16. März stattfinden sollte. Da in der Vergangenheit die Teilnehmerzahlen in Ossenberg rückläufig waren, wollte sich der Verein darauf beschränken, den Ossenberger Dorfplatz gründlich zu reinigen.
Wie der lokalen Presse nun zu entnehmen war, wurde die Aktion kurzfristig wegen der Haushaltsmisere der Stadt Rheinberg abgesagt. Der Vorstand des Heimatvereins fasste daraufhin zwangsläufig den einstimmigen Beschluss, auf die Reinigung des Dorfplatzes zu verzichten, da zu befürchten steht, dass der Verein sogar die Müllentsorgungskosten selbst tragen muss.
Freche Früchtchen, Eurokrise und jede Menge Zirkus beim Ossenberger Tulpensonntagszug 2013

So feiert nur unser Ossenberg. Spätestens nach dem Tulpensonntagszug weiß das wohl jeder der Jecken, die sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg ins Mühlendorf gemacht hatten. Etwa 1000 Besucher waren es nach Angaben der Kreispolizei, die friedlich miteinander feierten.
Teilnehmer und Besucher wurden mit dem besten Wetter belohnt und Regen gab’s höchstens in Form von „Kamelle“, davon gab es allerdings reichlich. „Ich habe noch nie einen Umzug erlebt, bei dem so viele tolle Sachen geworfen wurden“, so eine Schermbeckerin, die vom kleinen, aber feinen Zug gelesen hatte und kurzerhand mit vier Freundinnen den Weg über den Rhein wagte. Dieser Zug kann wirklich als etwas Besonderes bezeichnet werden. An sieben Verpflegungsstationen versorgten Nachbarschaften und Freundeskreise die Zugteilnehmer und Besucher, so Hermann Terwiel, Geschäftsführer des KAG und in diesem Jahr zum ersten Mal Zugführer. Das hat in Ossenberg schon Tradition, schließlich zieht der närrische Lindwurm schon seit 2005 durchs Mühlendorf. Was damals als einmalige Aktion geplant war, wurde zum Selbstläufer, nicht zuletzt deshalb, weil viele Ossenberger phantasievoll den Umzug bereichern und noch mehr für die nötige Verpflegung sorgen. Waffeln? Currywurst? Gegrilltes oder ein Glühwein? In Ossenberg kein Problem.
„Dschungelkönig?“- brauchen die Ossenberger nicht, denn schließlich haben sie hier „Tarzan und Jane“. Den farbenfrohen Truck mit Motiven aus "Tarzan" hatten Eltern der kleinen KAG-Garde „La Lunas“ entworfen. Neben den „La Lunas“ schlossen sich auch die amtierenden Vizestadtmeister des KAG. die „Red Devise“, die Showtanzgruppe „Lunatics“ und die JKAG dem Motivwagen an. Herrlich zu sehen, wie gerade die Kleinsten der „La Lunas“ mit vier oder fünf Jahren ihren Spaß hatten, das Wurfmaterial unters jubelnde Volk zu befördern.
Das Damenteam des KAG unter der Leitung von Sitzungspräsidentin Sandra Witte kam tatsächlich mit dem Bollerwagen. „Winterreifen sind schon aufgezogen, Schneeketten kommen noch“, verriet Witte mit einem Lächeln.

So feiert nur unser Ossenberg. Spätestens nach dem Tulpensonntagszug weiß das wohl jeder der Jecken, die sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg ins Mühlendorf gemacht hatten. Etwa 1000 Besucher waren es nach Angaben der Kreispolizei, die friedlich miteinander feierten.
Teilnehmer und Besucher wurden mit dem besten Wetter belohnt und Regen gab’s höchstens in Form von „Kamelle“, davon gab es allerdings reichlich. „Ich habe noch nie einen Umzug erlebt, bei dem so viele tolle Sachen geworfen wurden“, so eine Schermbeckerin, die vom kleinen, aber feinen Zug gelesen hatte und kurzerhand mit vier Freundinnen den Weg über den Rhein wagte. Dieser Zug kann wirklich als etwas Besonderes bezeichnet werden. An sieben Verpflegungsstationen versorgten Nachbarschaften und Freundeskreise die Zugteilnehmer und Besucher, so Hermann Terwiel, Geschäftsführer des KAG und in diesem Jahr zum ersten Mal Zugführer. Das hat in Ossenberg schon Tradition, schließlich zieht der närrische Lindwurm schon seit 2005 durchs Mühlendorf. Was damals als einmalige Aktion geplant war, wurde zum Selbstläufer, nicht zuletzt deshalb, weil viele Ossenberger phantasievoll den Umzug bereichern und noch mehr für die nötige Verpflegung sorgen. Waffeln? Currywurst? Gegrilltes oder ein Glühwein? In Ossenberg kein Problem.
Spilling kocht ihr eigenes Süppchen
Diesen Gedanken setzte die „Nachbarschaft Spilling“ in ihre Motivwagen um. „Wir kochen unser eigenes Süppchen“ stand mit großen Buchstaben auf dem Karnevalswagen geschrieben, während die „Spillinger“ verkleidet als Köche und Gemüsesorten das Salz in der Suppe waren. Traumhaft schön dieser Motivwagen.
Diesen Gedanken setzte die „Nachbarschaft Spilling“ in ihre Motivwagen um. „Wir kochen unser eigenes Süppchen“ stand mit großen Buchstaben auf dem Karnevalswagen geschrieben, während die „Spillinger“ verkleidet als Köche und Gemüsesorten das Salz in der Suppe waren. Traumhaft schön dieser Motivwagen.
Der Freundeskreis Kirchstraße ließ den „Ossenberger Bauernhof“ wieder aufleben. Liebevoll ausgestattet stolzierten hier Vogelscheuchen, Hühner, Kühe und Schweine nebeneinander her, die „frechen Früchtchen aus Ossenberg“ gleich im Schlepptau.
Dass man mächtig stolz auf sein Golddorf ist, zeigte die Nachbarschaft Berkastraße. Kostümiert mit Goldperücken hieß es: „Golddorf Ossenberg - denn hier ist es am Schönsten!“ Ossenberg wurde 2011 auf Kreisebene Sieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ und erreiche auf Landesebene im vergangenen Jahr die Bronze-Plakette.
„Dschungelkönig?“- brauchen die Ossenberger nicht, denn schließlich haben sie hier „Tarzan und Jane“. Den farbenfrohen Truck mit Motiven aus "Tarzan" hatten Eltern der kleinen KAG-Garde „La Lunas“ entworfen. Neben den „La Lunas“ schlossen sich auch die amtierenden Vizestadtmeister des KAG. die „Red Devise“, die Showtanzgruppe „Lunatics“ und die JKAG dem Motivwagen an. Herrlich zu sehen, wie gerade die Kleinsten der „La Lunas“ mit vier oder fünf Jahren ihren Spaß hatten, das Wurfmaterial unters jubelnde Volk zu befördern.
„Petrus ist Ossenberger“, so eine ältere Dame am Straßenrand. „Der fünfte Zug, das fünfte Mal mit strahlendem Sonnenschein“, betonte sie nicht ohne Stolz. Und das war auch gut so, denn „Die Siedler“, eine Nachbarschaft aus dem Ossenberger Neubaugebiet, fungierten als „fesche Maderln und stramme Buam“. In kurzen Trachtenröckchen konnten die weiblichen Mitglieder dieser Abordnung sicherlich auf Regen verzichten. Und zum Warmtanzen blieb auf dem etwa vier Kilometer langen Rundkurs genügend Zeit.
Während sich die Feuerwehr Ossenberg einig war, dass es in jedem Zirkus einen dummen August geben müsse und farbenfroh kostümiert als Clowns für Stimmung sorgte, ließen sich die „Ossenberger Karnevalsfreunde“ auch durch die Eurokrise nicht den Spaß am Feiern nehmen. „Bevor Eurokrisen an uns nagen, kommen wir mit dem Bollerwagen“, titelten sie und verteilten ihre „letzten Euros“ unter das närrische Volk.
Damenteam mit Winterreifen
Das Damenteam des KAG unter der Leitung von Sitzungspräsidentin Sandra Witte kam tatsächlich mit dem Bollerwagen. „Winterreifen sind schon aufgezogen, Schneeketten kommen noch“, verriet Witte mit einem Lächeln.
Prinz Horst II., Jugendprinzessin Celine I., seine Enkeltochter, und der Elferrat grüßten derweil vom Prinzenwagen des KAG. „Mit dem Wagen könnten die sogar in Düsseldorf oder Köln mitziehen“, fand ein Narr aus Moers am Straßenrand, bezogen auf die beträchtliche Größe des Motivwagens. Trotzdem verlief der Zug reibungslos, nicht zuletzt, da im Vorfeld in der Presse bereits darum gebeten wurde, die Straßen am Zugtag frei zu halten.
Zusammenfassend darf man den Ossenbergern wieder einen tollen Zug attestieren, den es in dieser Form sicherlich am Niederrhein kein zweites Mal zu geben scheint.
Der KAG Ossenberg bedankt sich ausdrücklich bei allen die vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf des Tulpensonntagszuges gesorgt haben, ganz besonders bei den teilnehmenden Vereinen und Nachbarschaften für das Bauen der Wagen und den Ideenreichtum, den vor allen die Fußgruppen an den Tag gelegt haben. Ein Riesendank geht auch an die Nachbarschaften, die wiederum, dafür gesorgt haben, dass die Zugteilnehmer mit Speisen und Getränken bestens versorgt waren.
Freuen wir uns auf 2015, wenn es wieder heißt „Karneval im Mühlendorf - Ossenberg Helau!“.
Weitere Bilder gibt es in unserer Galerie.
Weitere Bilder gibt es in unserer Galerie.
03.02.2013 Glühweinwanderung wird immer beliebter

Die Glühweinwanderung des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg wird immer beliebter. Bei der achten Auflage dieser Veranstaltung konnten die Organisatoren wieder annähernd 50 Teilnehmer begrüßen.

Die Glühweinwanderung des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg wird immer beliebter. Bei der achten Auflage dieser Veranstaltung konnten die Organisatoren wieder annähernd 50 Teilnehmer begrüßen.
Helmut Hofmann, Beisitzer im Vorstand der Herrlichkeit, hatte eine zirka neun Kilometer lange Strecke festgelegt, die bei allen großen Anklang fand. Bei bestem Wanderwetter ging es vom Ossenberger Josefshaus zum evangelischen Gemeindehaus Wallach, wo die Beisitzerinnen Birgit Roes und Christel Bohnen bereits Glühwein und Christstollen vorbereitet hatten. Nach einer etwa einstündigen Pause wanderte man schließlich zurück zum Josefshaus. Hier wartete zum Abschluss eine deftige Gulaschsuppe auf die Teilnehmer, bevor bei einer Besichtigung der Ossenberger Schlosskapelle die Geschichte des inzwischen denkmalgeschützten Bauwerks und die Renovierung durch den im Jahr 1994 gegründeten Verein zur Erhaltung der Ossenberger Schlosskapelle erläutert wurde.
Lesen Sie hierzu auch den Bericht in der NRZ/WAZ vom 04.02.2013.
Lesen Sie hierzu auch den Bericht in der NRZ/WAZ vom 04.02.2013.
Säuberung des Dorfplatzes am 16.03.2013
Der Heimatverein Herrlichkeit wird sich auch in diesem Jahr wieder an der Rheinberger Müllsammelaktion beteiligen, die am 16. März in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr stattfindet. In der Vergangenheit waren die Teilnehmerzahlen in Ossenberg allerdings wohl auch deshalb zunehmend enttäuschender, weil eine Nachhaltigkeit der Aktion überhaupt nicht festzustellen war. Schon kurze Zeit später waren die gerade erst gereinigten Bezirke genauso zugemüllt wie vorher, wie das Foto belegt, das im vergangenen Jahr keine 24 Stunden nach der Müllsammelaktion auf der gerade gesäuberten Werftstraße aufgenommen wurde.
Deshalb wird sich der Verein darauf beschränken, den Ossenberger Dorfplatz gründlich zu reinigen, und die Ossenberger Bürgerinnen und Bürger werden um ihre tatkräftige Unterstützung gebeten.
Zur gleichen Zeit wird der Schützenverein den Ossenberger Festplatz säubern.
Der Heimatverein Herrlichkeit wird sich auch in diesem Jahr wieder an der Rheinberger Müllsammelaktion beteiligen, die am 16. März in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr stattfindet. In der Vergangenheit waren die Teilnehmerzahlen in Ossenberg allerdings wohl auch deshalb zunehmend enttäuschender, weil eine Nachhaltigkeit der Aktion überhaupt nicht festzustellen war. Schon kurze Zeit später waren die gerade erst gereinigten Bezirke genauso zugemüllt wie vorher, wie das Foto belegt, das im vergangenen Jahr keine 24 Stunden nach der Müllsammelaktion auf der gerade gesäuberten Werftstraße aufgenommen wurde.Deshalb wird sich der Verein darauf beschränken, den Ossenberger Dorfplatz gründlich zu reinigen, und die Ossenberger Bürgerinnen und Bürger werden um ihre tatkräftige Unterstützung gebeten.
Zur gleichen Zeit wird der Schützenverein den Ossenberger Festplatz säubern.
| Neuere Einträge | Ältere Einträge |












