
Wegen der großen Resonanz in den letzten Jahren, im letzten Jahr war mit 50 Teilnehmern sogar die Rekordbeteiligung zu verzeichnen, veranstaltet der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg am Sonntag, dem 3. Februar 2013, wieder eine Glühweinwanderung, zu der nicht nur alle Ossenberger recht herzlich eingeladen sind.
Das Treffen ist um 11 Uhr am Josefshaus an der Katholischen Kirche in Ossenberg. Die Länge der Wanderstrecke, die vom Vorstandsmitglied Helmut Hofmann erarbeitet wird, beträgt zirka neun Kilometer und sollte von Jung und Alt gleichermaßen gut bewältigt werden können.
Ungefähr auf halber Strecke wird im evangelischen Gemeindehaus Wallach eine Rast mit Christstollen, Glühwein und nichtalkoholischen Getränken eingelegt, bevor es dann wieder zurück nach Ossenberg geht. Im Josefshaus wird der Wandertag schließlich mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen. Bei einer deftigen Gulaschsuppe besteht hier die Möglichkeit, in geselliger Runde den Sonntag gemütlich ausklingen zu lassen.
Die Veranstaltung findet selbstverständlich bei jedem Wetter statt, auch wenn der Heimatverein auf sonniges Winterwetter hofft.
Mitglieder des Heimatvereins zahlen vor Ort einen Unkostenbeitrag von vier Euro, Nichtmitgliedern werden sechs Euro abverlangt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Rahmen einer Weihnachtsfeier im Vereinslokal „Pepperpot“ bedankte sich Bernward Wissenberg, der Vorsitzende des Heimatverein Herrlichkeit, bei Arnold Bouß und Günter Trapp, die auch in diesem
Jahr wieder einmal wöchentlich den Ossenberger Dorfplatz gereinigt haben. Leider sind beide aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, diese Arbeit fortzusetzen, und der Heimatverein ist schon seit einigen Wochen auf der Suche nach Nachfolgern, die sich dann genauso wie ihre Vorgänger für ein gepflegtes Erscheinungsbild des Dorfplatzes einsetzen.Die Feier wurde abgerundet durch einen Vortrag vom Geschäftsführer Ulrich Glanz, der eine ergreifende Weihnachtsgeschichte aus dem Jahr 1944 vorlas, als deutsche und amerikanische Soldaten während der Ardennenoffensive gemeinsam den Heiligen Abend verbrachten.

Das Wetter spielte leider nicht mit, trotzdem ließen es sich die Kinder des katholischen Kindergartens St. Mariä Himmelfahrt in Ossenberg nicht nehmen, den Tannenbaum auf dem Dorfplatz mit Selbstgeschmücktem reichlich zu verzieren. Eingeladen zu dieser Aktion hatte wie in den vergangenen Jahren der Ossenberger Schützenverein. Dessen Vorsitzender Wolfgang Drötboom begrüßte die Kinder persönlich.
Weitere Bilder gibt es in der Galerie.
Ausgesprochen harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg, die im Vereinslokal „Pepperpot“ stattfand. Inklusive der turnusmäßigen Neuwahlen des gesamten Vorstandes wurden die neun Tagesordnungspunkte im Beisein von 22 Mitgliedern in weniger als 90 Minuten abgehandelt.
Dennoch war auch die Teilnahme an allen anderen Angeboten wie die Glühweinwanderung und das Osterfeuer mehr als zufriedenstellend, sieht man einmal von der Müllsammelaktion „Rheinberg - gemeinsam für eine saubere Stadt“ ab, zu der sich leider nur 20 Helferinnen und Helfer einfanden. In der Versammlung wurde diese Veranstaltung folgerichtig auch sehr in Frage gestellt, da eine Nachhaltigkeit absolut nicht festzustellen ist. Schon nach kurzer Zeit sind die Straßen in Ossenberg und hier insbesondere die Werftstraße so zugemüllt wie vorher.
Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Heimatverein wieder am Rheinberger Ferienkompass. 16 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren hatten sehr viel Spaß in der Rheinberger Roßmühle auf den Spuren von Harry Potter.
Als Kreissieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ hat sich Ossenberg unter der Federführung des Vereins Gemütlichkeit für den Landeswettbewerb qualifiziert. Für die weitere Präsentation und sämtliche Vorbereitungen war dann der Heimatverein zuständig, der hierzu eigens einen Arbeitskreis eingerichtet hat, dem vom Vorstand Bernward Wissenberg, Hans Dröttboom und Ulrich Glanz angehörten. Komplettiert wurde das Gremium durch Wolfgang Sommer, der bereits bei früheren Wettbewerben auf Kreisebene in die Arbeiten involviert war.

Wie vorhergesagt herrschte „allerbestes“ Novemberwetter. Wolkenverhangener Himmel und Temperaturen um 10 Grad und dann fing es zu allem Überfluss auch noch an zu regnen.
Und die vielen Besucher brauchten ihr Kommen wirklich nicht zu bereuen. Für das leibliche Wohl war durch die beteiligten Ossenberger Vereine bestens gesorgt. So gab es im Zelt des Heimatvereins Kaffee und Kuchen, der Verein Gemütlichkeit bot Grillwürstchen an und die Jugendabteilung des KAG Waffeln. Reißenden Absatz fanden auch die Reibekuchen, die von der KAB offeriert wurden. Besonders begehrt war bei der herbstlichen Witterung aber der Glühweinstand der Elferinnen des KAG Ossenberg, der in seiner urigen Gestaltung mit einem kleinen Lagerfeuer und Strohballen als Sitzgelegenheiten bestens in das gelungene Gesamtbild des mit Lichterketten umrandeten Marktes passte. Aber auch am Getränkestand des Schützenvereins, wo alkoholische und nichtalkoholische Getränke ausgeschenkt wurden, bildeten sich mitunter lange Schlangen.
Wer schon das eine oder andere Geschenk für die Adventszeit oder Weihnachten kaufen wollte, wurde keinesfalls enttäuscht. Es gab Holzschnitzereien und Gemälde, selbstgemachte Marmelade, verschiedene Liköre, schicke handgeschriebene Glückwunschkarten, Tassen oder Feuerzeuge mit Ossenberger Motiven, das soeben erschienene Ossenberger Kochbuch von Carsten Kämmerer, Modeschmuck und vieles mehr, und das alles in den liebevoll dekorierten selbstgebauten Hütten des Heimatvereins Herrlichkeit Ossenberg. Fehlen durften natürlich auch nicht die Martinsgänse, denen während der Veranstaltung aber ihr endgültiges Schicksal noch erspart blieb. Auch die NRZ/WAZ-Lokalredaktion Rheinberg war wie schon im letzten Jahr mit ihrem NRZ-Mobil vertreten. Hier gab es die Gelegenheit, Lob, Kritik und Anregungen loszuwerden. Außerdem fand wieder eine große Fotoaktion statt. Jeder, der wollte, konnte sich kostenlos fotografieren lassen und das Bild gleich in einem hübschen Rahmen mitnehmen.
Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten in loser Abfolge der Posaunenchor Borth-Wallach und die klingenden Gedanken.
Die Überschüsse des Martinimarktes kommen wie schon in den Vorjahren nach Abzug der Unkosten in einen gemeinsamen Topf, der dann unter den beteiligten Vereinen paritätisch aufgeteilt wird. Ein Teil des Geldes wird allerdings zur Anschaffung einer Weihnachtsbeleuchtung für den Ossenberger Dorfplatz verwandt. Dafür haben alle Vereine in einer Vorbesprechung plädiert.
Die Fotos in diesem Artikel hat Martin van de Mötter freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Lesen Sie auch den Bericht über den Martinimarkt in der NRZ/WAZ.
Weitere Fotos sehen Sie unter der westen.de.

Dieser Martinsumzug sucht am linken Niederrhein sicherlich Seinesgleichen. Denn vor der idyllischen Kulisse des angestrahlten Ossenberger Schlosses finden auch in diesem Jahr wieder die Mantelteilung und das Martinsspiel statt.

Der Zug beginnt traditionell um 17.30 Uhr auf dem Ossenberger Schulhof. Von dort aus geht es über die Graf-Luitpold-Straße, die Kapellenfeldstraße und den Willinger Weg zum Schlosspark. Hier werden St. Martin und die Zugteilnehmer bereits am Lagerfeuer vom Bettler erwartet und die Geschichte des heiligen Mannes nacherzählt.
Weiter geht es dann über die Schlossstraße, die Berkastraße und die Kirchstraße zum Pastor-Blanke-Platz und um den Ossenberger Dorfplatz herum. Über die K14 führt der Weg erneut zur Kapellenfeldstraße, zum Willinger Weg und schließlich zum Ossenberger Schloss, wo in der Remise die Martinstüten ausgegeben werden. Die Organisatoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass auch für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger die Tüten nicht vor 18.15 Uhr (nach der Mantelteilung) ausgegeben werden.
Das Martinskomitee bedankt sich ausdrücklich für die zahlreichen Spenden. Überdies bittet es die Anlieger, den Zugweg wie in den Jahren zuvor mit Fackeln und Laternen gebührend zu schmücken.

Minister Remmel gratulierte allen Gewinnern sehr herzlich und dankte insbesondere für den großen ehrenamtlichen Einsatz zur Entwicklung der dörflichen Gemeinschaft.
Zum Foto: (v.l.n.r.) Marianne Leiers (Vorstand des Heimatvereins Herrlichkeit), Bernward Wissenberg (Vorsitzender des Heimatvereins), Wolfgang Sommer (Vorsitzender der KAB Ossenberg), Dieter Bartels (stellv. Landrat des Kreises Wesel), Ortsvorsteher Klaus Helmes und Minister Johannes Remmel
Der Heimatverein Herrlichkeit Ossenberg ist in diesem Jahr Ausrichter des Volkstrauertages in Ossenberg. Eingeladen sind die ortsansässigen Vereine mit ihren Vorständen und Fahnenabordnungen sowie alle Ossenberger Bürgerinnen und Bürger.
Dann sind ein Gebet durch Frau Pastorin Thölke und die Ansprache durch den Ortsvorsteher Klaus Helmes vorgesehen. Die Fürbitten werden gemeinsam von den Vorständen der Vereine vorgetragen. Anschließend geht es dann zurück zur Kirche.
Der Fanfarenzug Ossenberg und eine Abordnung der Feuerwehr mit der Bereithaltung von Fackeln sorgen für die Untermalung der Kranzniederlegung.

Es regnete zwischendurch und es war stürmisch, trotzdem war die Resonanz von Jung und Alt beim dritten Ossenberger Kartoffelfest auf dem Dorfplatz ausgesprochen gut. Die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins Herrlichkeit hatten aber auch wirklich alles getan, den Besuchern trotz der widrigen äußeren Bedingungen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. So schützten Zelte und Pavillons vor Wind und Regen. Dennoch zeigten sich der Vorsitzende Bernward Wissenberg und seine Vorstandskollegen mit dem Verlauf des Kartoffelfestes sehr zufrieden und das Wetter hätte schließlich auch noch schlechter sein können.
Für das nächste Jahr plant der Vorstand des Heimatverein Herrlichkeit ein Erntedankfest, das dann mit dem Kartoffelfest kombiniert werden soll. Bildmaterial aus Ossenberg dokumentiert nämlich, dass in den 20-er Jahren ein Pferdewagen, geschmückt mit Ähren, Obst und Gemüse, durchs Dorf fuhr.
Bilder vom Kartoffelfest gibt es in der Galerie.
3. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
4. Kassenbericht
5. Bericht der Kassenprüfer, Antrag auf Entlastung des Vorstandes
6. Neuwahlen
a. Wahl eines Wahlleiters / einer Wahlleiterin
b. Vorsitzende/r
c. stellv. Vorsitzende/r
d. Geschäftsführer/in
e. Kassenwart/in
f. fünf Beisitzer/innen
7. Neuwahl einer / eines Kassenprüfer/in
8. geplante Veranstaltungen 2013
9. Anträge, Anfragen und Verschiedenes
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